Game-Designer: Mario von Rickenbach kann nach New York.
Game-Designer: Mario von Rickenbach kann nach New York.

Kunst & Design

Von Rickenbach bald in New York

Im Jahr 2014 gewähren die Kantone Zug, Schwyz und Uri drei Kunstschaffenden einen Aufenthalt im Atelier der Zentralschweizer Kantone in NewYork, darunter auch dem Schwyzer Game-Designer Mario von Rickenbach.

Seit Beginn des Jahres 2000 betreibt der Kanton Zug zusammen mit dem Kanton Schwyz ein Wohnatelier für Kunstschaffende in New York, an welchem auch die Kantone Uri, Ob- und Nidwalden beteiligt sind. Für den Aufenthalt in New York können sich jeweils Kunstschaffende aus den Zentralschweizer Kantonen aller Sparten (Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Theater, Fotografie, Film) bewerben. Die Zusprechung des Ateliers erfolgt durch die kantonalen Kulturkommissionen und beinhaltet die unentgeltliche Benützung des Wohnateliers sowie finanzielle Unterstützung. Prisca Passigatti, Kulturbeauftragte des Kantons Zug sagt: «Die Atelierstipendien basieren auf der Idee, dass sich Künstler in einem grossstädtisch lebendigen Umfeld und in einer künstlerisch stimulierenden Atmosphäre ohne finanziellen Druck intensiv einem bestimmten Projekt oder dem freien künstlerischen Schaffen widmen können.»

Arther mit dabei

Aus dem Kanton Schwyz wurde Mario von Rickenbach (Jahrgang 1987) für ein Atelierstipendium ausgewählt. Nach seinem Bachelor-Abschluss in «Game Design» an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) hat sich der Arther mit eigenen Arbeiten im Bereich «Game Design» (vor allem Videospiele) einen Namen gemacht. Er ist heute als Freelancer in den Bereichen Animation, Web, Programmierung und Games tätig und ist bekannt für anspruchsvolle, experimentelle, intelligente und innovative Spiele. Daneben arbeitet er als Assistent bei der Studienvertiefung Game Design der ZHdK, dies sowohl in der Lehre wie auch im gestalterischen Bereich.

Für Auszeichnungen nominiert

Mario von Rickenbach beteiligt sich national und vor allem international immer wieder an Workshops und Ausstellungen. Insbesondere in den USA werdenVideospiele längst als Kulturgut anerkannt. Für die Qualität seiner Arbeit spricht, dass er häufig für Auszeichnungen nominiert und auch geehrt wird. Er gehört zu einer jüngeren Generation von Spieleentwicklern, die Spielende nicht einfach als Konsumenten wahrnehmen, sondern sich bemühen, auf die Spielenden als Menschen zu fokussieren und zwischen ihnen und dem Spiel eine Interaktion herzustellen. Neben Mario von Rickenbach kommen der Zuger Fotograf und Bildende Künstler Michel Gilgen und der Urner Theaterschaffende Rolf Sommer zu einem Atelierstipendium.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

13.12.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/dB3ReC