Brennt für Schlager: Die wohl derzeit berühmteste Höfnerin verrät, was sich seit ihrem «DSDS»-Sieg verändert hat.
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Musik

«Bereite zweites Album mit Dieter Bohlen vor»

Vor drei Monaten wurde die Pfäffikerin Beatrice Egli zur Siegerin von «Deutschland sucht den Superstar» gewählt. Im Moment ist sie die erfolgreichste Künstlerin in der Schweiz. Ihr Erfolg in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist aussergewöhnlich.

Mit Beatrice Egli sprach Silvia Gisler

Beatrice Egli, Sie sind vor drei Monaten zu Deutschlands neuem Superstar gewählt worden.Wie oftdenken Sie an das Finale zurück?

Ich denke oft an die Zeit in Köln zurück. Es waren coole Wochen. Seither ist aber so vieles passiert, dass mir nicht wirklich Zeit bleibt zurückzudenken. Alles, was ich jetzt erlebe, ist wie ein Finale.

Wie sehr hat sich Ihr Leben seither verändert?

Das Leben hat sich schon sehr verändert – dadurch, dass ich einfach sehr viel unterwegs bin und nicht mehr ganz so viel Zeit für Freunde und Kollegen habe. Gleichzeitig hat sich aber auch ganz wenig verändert, weil ich immer noch ich bin. Und ich mache, was ich gerne tue. Dadurch fühlt es sich auch nicht fremd an.

Gibt es überhaupt eine Art von Alltag in Ihrem jetzigen Leben als Superstar?

Nein. Alltag gibt es nicht wirklich – und irgendwie doch. Man steht im Hotel auf und bereitet einen Auftritt vor, aber es kommt trotzdem immer etwas Neues. Ausser dem Kofferpacken ist nichts wirklich alltäglich.

Wer bestimmt über Ihre Freizeit, Ihr Tages-, Wochen- und Monatsprogramm?

Mein Programm bestimmt das ganze Team – alle miteinander. Es wird aber dahingehend fremdbestimmt, indem ich bereits festgelegte Auftritte wahrnehmen muss. Die wenigen Tage, die nicht verplant sind, werden zum Beispiel für Videodrehs, Fotoshootings und anderes genutzt.

Bedeutet das, dass spontane Ausflüge gar nicht mehr möglich sind?

Nein, spontan wegzugehen, ist nicht mehr möglich. Gleichzeitig ist Spontaneität aber sehr wichtig, weil sich mein Monatsplan täglich ändert. Weil immer noch viele neueTermine dazukommen, können wir gar nicht wirklich planen.

Vermissen Sie das spontane Weggehen?

Nein, ich hab es auch vorher nicht gemacht. Unsere ganze Familie ist immer am Arbeiten, ich kenne das gar nicht anders.

Ist es das Leben eines Superstars, wie Sie es sich vorgestellt haben?

Ich habe mir das gar nie vorgestellt, weil ich dachte, ich werde das sowieso nie erleben. Ich glaube, man kann sich das gar nicht vorstellen. Für Aussenstehende ist es auch schwierig, zu verstehen, was man den ganzen Tag über macht, wie viel man unterwegs ist und wie viel passiert.

Wann hat Beatrice Egli denn Zeit für sich?

Meistens nur, wenn ich schlafe.

Können Sie sich im Dorf Pfäffikon noch normal bewegen oder werden Sie direkt belagert?

Ich mache es einfach. Ich bewege mich ganz normal. Natürlich werde ich immer erkannt, aber das ist auch schön. Es freuen sich ja alle, mich zu sehen – das finde ich herzig.

Wie oft sind Sie noch bei Ihrer Familie in Pfäffikon zu Besuch?

Eigentlich immer mal wieder. Nur eben ganz kurz zum Ein- und Auspacken oder so. Die Zeit, die ich habe, geniesse ich aber sehr.

Müssen Sie normale Dinge wie das Waschen und Bügeln Ihrer Kleider selbst organisieren?

Darin habe ich sehr viel Hilfe von meiner Familie, weil es fast nicht möglich ist, alles zu erledigen. Aber oftmals komme ich heim, wasche meine Kleider, packe den Koffer wieder neu oder organisiere die kommenden Tage.

Ist es Ihnen möglich, Freundschaften «von früher» weiterhin mit der gleichen Intensität zu pflegen?

Das hat sich bei mir nicht verändert. Ich war schon immer jemand, der viel gearbeitet hat. Ich pflege Freundschaften schon intensiv, aber das heisst nicht, dass man sich immer sehen muss. Ich treffe mich weiterhin mit Kollegen oder halte den Kontakt auf eine andere Art undWeise. Natürlich sehe ich sie weniger, es ist dadurch aber nicht eine weniger starke Freundschaft.

Und Ihre Beziehung? Hält Sie dem enormen Druck, den Gerüchten und der wohl kaum bleibenden Zweisamkeit stand?

Jaja, die hält dem stand – kein Problem. Esl äuft gut. Es gibt ja viele Möglichkeiten, den Kontakt zu halten.

Sie besitzen mit ihm ja angeblich eine 1,5 Mio. Franken teure Villa am Walensee.

Ich wohne in Pfäffikon, und mein Freund wohnt in Weesen. Die Villa ist keine Villa – und hat auch nicht so viel gekostet. Es ist ein Haus mit zwei Wohnungen, wovon eine fremd vermietet ist. Es wird eb

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

14.08.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/x5yMpQ