Monique und Padi Bernhard: Wollen mit ihrer Show «All We Want for Christmas» Weihnachtsstimmung verbreiten. Bild Nadja Tratschin
Monique und Padi Bernhard: Wollen mit ihrer Show «All We Want for Christmas» Weihnachtsstimmung verbreiten. Bild Nadja Tratschin

Musik

«Den Menschen Weihnachten bringen»

Monique und Padi Bernhard laden zur Weihnachtsshow. Zusammen mit Linda Fäh und Ivo entführen sie die Zuschauer nach Amerika und singen zeitlose Christmas-Songs.

Mit Padi Bernhard und Monique sprach Nadja Tratschin

«All We Want for Christmas» ist der Showtitel. Was wünschen Sie sich persönlich für Weihnachten?

Monique: Ich wünsch mir, dass mein Mann und ich unsere Kinder auf den richtigen Weg bringen und sie so lange wie möglich geniessen können. Zudem Zeit, in der ich mal ungeschminkt zu Hause sein und im Trainer herumlaufen und mich ausruhen kann.
Padi Bernhard: Zeit für mich selber und meine Familie. Die Zeit der Vorbereitungen und Proben war sehr intensiv. In den Ferien stelle ich vermutlich sogar alles ab. PC, Handy, Laptop. Denn bisher war ich sonst alle fünf Minuten am Mails lesen und beantworten. Das ist richtig schlimm.

Konkret. Wie kam es zu diesem Projekt?

Monique: Ich hatte im vergangenen Jahr mein erstes eigenes Fest, eine grosse «Broadway-Gala» mit Bigband und Tänzerinnen und Tänzern. Padi Bernhard begleitete mich dabei als Gastsänger. Dort kam Padi auf die Idee, dass wir Kooperationen dieser Art öfters machen sollten.
Padi Bernhard: Der Produzent der Broadway-Gala, Ralph Maier, sagte mir, ich sollte auf ihn zukommen, wenn ich eine konkrete Idee für eine weitere Produktion hätte. Nachdem mir der BernHeartChor sein «Ja, machen wir!» gegeben hatte, motivierte mich das, die Show auf die Beine zu stellen. Ralph Maier, Monique und ich sassen dann zusammen und überlegten, wie wir das aufgleisen könnten. Die Idee ist nicht frisch geboren worden. Die Show gab es schon vor ein paar Jahren in Ausserschwyz. Wir haben die Show adaptiert und ausgeschmückt und neue Songs reingenommen. Der damalige musikalische Leiter leitet jetzt bei uns die ganze Band. Neu ist, dass wir eine Liveband, einen Chor und als visuelle Verstärkung ein paar Videospielereien haben.

Was erwartet das Publikum?

Monique und Padi Bernhard: In erster Linie ist es ein Konzert mit amerikanischen Christmas-Songs. Ein Konzert mit Livesängerinnen und Livesängern, einer Liveband und dem beliebten BernHeartChor. Es gibt keine Playbacks. Nichts kommt vom Band. Darin verbreiten wir eine amerikanische, leicht kitschige Weihnachtsstimmung. Ein bisschen Kitsch muss schon sein. Den brauchen wir doch alle. In dieser Zeit, in der wir täglich mit Negativschlagzeilen überflutet werden, tut ein Stück oder ein Abend lang heile Welt doch gut. Wir haben absichtlich keine Choreografie einstudiert. Wir wollen die Musik möglichst authentisch rüberbringen. So, dass die Leute, die in unserer Show waren, anschliessend mit dem Gefühl heimkehren können: Jetzt habe ich Weihnachten, jetzt bin ich in der Weihnachtsstimmung drin.

Warum singen neben Ihnen auch Linda Fäh und Ivo?

Monique: Linda Fäh war von Anfang an meine Wunschkandidatin. Ich sah sie im vergangenen Jahr im «Salto Natale» auftreten, wo sie mich total überzeugte und begeisterte. Zudem kennen wir uns privat schon sehr lange und sind gute Freunde.
Padi Bernhard: Ivo war Ralph Maiers Vorschlag. Ivo bringt, nebst Santa Claus, das Rockige, Rotzige und Freche in die Show rein, was es durchaus braucht. Ohne das rockige Element würde die Show zur Schlagerpartie mutieren. Sein Song «Peace and Freedom» passt perfekt ins Programm rein.

Wer bestimmte das Repertoire von «Jingle Bell Rock» bis zum Gospel «Go tell it on the Mountain»?

Padi Bernhard: Das Repertoire hab ich zusammengestellt. Die eine Hälfte sind bestehende Songs, deren Arrangements es schon gibt. Die andere Hälfte sind neue Songs. Alle Songs liessen wir vom Bandleader und Chorleiter Markus Kessler – auf die Künstler zugeschnitten – neu arrangieren.

Haben die fünf Musiker die Songs selber ausgewählt?

Monique: Padi machte als Erster einen Vorschlag für die Songaufteilung. Dieser Vorschlag passte für alle derart gut, dass ihm alle zustimmten. Da und dort kam aber für viele noch ein neuer oder weiterer Part dazu. So wagten sich viele an Einsätze ran, die sie sich zu Beginn der Proben nie zugetraut hätten.

Gibt es Songs, bei denen alle vier Musiker singen?

Monique und Padi Bernhard: In zwei Songs singen alle 25 Mitwirkenden

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

15.12.2012

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schwyzkultur.ch/WtRpFW