An der Zeremonie im Hauptzelt in Montreux waren am Samstag auch die Schwyzer Vereine dabei. Bild pd
An der Zeremonie im Hauptzelt in Montreux waren am Samstag auch die Schwyzer Vereine dabei. Bild pd

Musik

Erfolgreiche Schwyzer in Montreux

Auch am zweiten Wochenende des Eidgenössischen Musikfestes in Montreux feierten die Schwyzer Formationen Erfolge.

Nach der Krönung des Blasorchesters Siebnen vor einer Woche – es wurde zur besten Harmoniemusik der Schweiz erkoren – ging der grösste Anlass für Blasmusikvereine am Wochenende am Genfersee in die zweite Runde. 284 Musikvereine hatten sich intensiv vorbereitet und traten in der zweiten Runde in den Wettbewerb.

Die Ränge der Schwyzer

Die Schwyzer Blasmusikvereine waren auch am zweiten Wochenende erfolgreich. Allen voran der Musikverein Schindellegi-Feusisberg. Er erreichte in der zweiten Klasse Harmonie den zweiten Rang. Beim Aufgabestück erzielten die Ausserschwyzer 97 Punkte, beim Selbstwahlstück 98, also insgesamt 195 Punkte. Die Feldmusik Küssnacht spielte nicht in Montreux, sondern in Vevey auf. Sie erreichte mit total 168,66 Punkten den 14. Rang, dies ebenfalls in der zweiten Harmonieklasse.

Seewen im vierten Rang

Ebenfalls glücklich mit ihrem hervorragenden Resultat konnte die Feldmusik Seewen vom erlebnisreichen Wochenende nach Hause zurückkehren. Die Seebner massen sich in der dritten Harmonieklasse in Clarens und erreichten ein Total von 182,33 Punkten. Die Musikgesellschaft Reichenburg trat in derselben Klasse, aber in La Tour-de-Peilz an und konnte sich mit 185,66 Punkten über den dritten Rang freuen. In Montreux trat die Feldmusik Rothenthurm an. Sie wurde mit 176,67 Punkten im fünften Rang bewertet.

Auch beim Marschieren bewertet

Die Schwyzer Formationen traten zudem bei der Marschmusik in den Wettbewerb. Die Feldmusik Rothenthurm wurde 22. und die Feldmusik Seewen 25., wobei ein leichter Regen die Seebner Musikantinnen und Musikanten nicht aus dem Konzept bringen konnte. Die Reichenburger wurden 6., die Feldmusik Küssnacht 9. Der Musikverein Schindellegi-Feusisberg jedoch hatte Pech, wegen Regen fiel diese Benotung ins Wasser.

Bote der Urschweiz (sc)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.06.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/g4ruMK