Fabienne Louves sucht sich bei M & J Fashion Kleider für den Lachner Wiehnachts-Zauber aus. Bild Irene Lustenberger
Fabienne Louves sucht sich bei M & J Fashion Kleider für den Lachner Wiehnachts-Zauber aus. Bild Irene Lustenberger

Musik

«Lampenfieber gehört dazu»

Am 25. November feiert der Lachner Wiehnachts-Zauber Premiere. Mit von der Partie ist «MusicStar»-Gewinnerin Fabienne Louves.

Mit Fabienne Louves sprach Irene Lustenberger

Wie ist es zum Engagement beim Lachner Wiehnachts-Zauber gekommen?

Maja Brunner und ich haben zusammen in der «Kleinen Niederdorfoper» mitgewirkt. Sie hat mich angefragt, ob ich Lust hätte, beim Wiehnachts-Zauber mitzumachen. Ich habe den Wiehnachts-Zauber bereits zweimal gesehen, und weil mir die Stimmung sehr gefallen hat, habe ich sofort zugesagt.

Wie ist das für Sie, als Neue in ein eingeschworenes Team zu kommen?

Es gab schon öfter Shows, vor allem an Weihnachten, an denen ich als Neuling hinzugekommen bin.Aber da ich sehr unkompliziert bin, ist das für mich kein Problem (lacht). Ich fühle mich nicht ausgeschlossen.

Sie singen Pop, Ihre Kollegen Schlager, Klassik und Musical. Passt das zusammen?

Ich finde es eine coole Kombi. Wir singen verschiedene Lieder, das eine ist eher klassisch, das andere eher schlageresk. Mir persönlich gefällt das super. Ich bin offen und singe auch gerne mal etwas anderes.

Was singt Fabienne Louves am Wiehnachts-Zauber?

Das verrate ich noch nicht. Man wird die Fabienne Louves hören, die man kennt, einfach mit anderen Songs, auf Englisch und Deutsch. Einige davon habe ich bereits an anderen Weihnachtsshows gesungen.

Wenn man den Namen Fabienne Louves hört, denken viele an «MusicStar». Stört es Sie, dass Sie diesen «Stempel» nicht mehr loswerden?

Ich bin stolz auf diesen Stempel. Ohne «MusicStar» wäre ich nie dort, wo ich jetzt bin. Die Sendung war das Sprungbrett. Ich habe vorher jahrelang in einer Girlgroup gesungen und konnte so Bühnenerfahrung sammeln. Und ich weiss nicht, weshalb die meisten Schweizer das Gefühl haben, Castingshows seien etwas Negatives. Es ist doch für die Musiker etwasTolles, wenn man eine Plattform erhält und sich präsentieren kann. Auch schauspielerisch hat «Music-Star» viel bewirkt, ich konnte ans Casting des Musicals «Ewigi Liebi» und habe die Rolle bekommen. Wenn es möglich wäre, würde ich mir den Stempel sogar auf die Stirn tätowieren (lacht).

Was wären Sie ohne «MusicStar» geworden?

Ich weiss es nicht, ich hoffe, dass ich trotzdem Musik hätte machen können. Wahrscheinlich wäre ich nicht so bekannt geworden wie jetzt.

Sie singen in Mundart. Weshalb nicht auf Englisch oder Deutsch?

Bei «MusicStar» habe ich «Dr Sohn vom Pfarrer» von Sina auf Walliserdeutsch gesungen. Das hat mir sehr gefallen. Die Plattenfirma fand es interessant, das optisch Karibische mit dem extrem Schweizerischen zu verbinden und ist deshalb auf die Idee gekommen, dass ich in Mundart singe. Englisch ist halt 08/15, das machen viele.Wenn ich mit meiner Band auftrete, singe ich aber auch gerne Englisch.

Sie sind gerade dabei, Kleider für den Lachner Wiehnachts-Zauber auszusuchen. Entscheiden Sie alleine, was Sie anziehen werden?

Ich war sehr froh, dass Maja Brunner mitgekommen ist. Sie war ja beim Lachner Wiehnachts-Zauber immer mit dabei und weiss, was zu dieser Show passt. Und ich kann mich meist nicht gut entscheiden (lacht).

Die Premiere rückt immer näher. Haben Sie Lampenfieber?

Nein, jetzt noch nicht. Momentan sind wir dabei, die Songs zu lernen. Aber wenn es dann so weit ist, wird das Lampenfieber kommen. Adrenalin und Lampenfieber gehören dazu.

Bis Ende Jahr treten Sie am Lachner Wiehnachts-Zauber auf. Was folgt danach?

Ich habe verschiedene Projekte, darf dazu aber noch nichts sagen. Ich freue mich aber darauf.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.11.2014

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schwyzkultur.ch/jEtuwN