Fast wie Hollywood: Christoph Mächler (Zweiter von rechts) und seine Freunde vom Verein Freywild haben in der March (auf dem Bild der Schrähwasserfall in Innerthal) ein Video gedreht. Bild Irene Lustenberger
Fast wie Hollywood: Christoph Mächler (Zweiter von rechts) und seine Freunde vom Verein Freywild haben in der March (auf dem Bild der Schrähwasserfall in Innerthal) ein Video gedreht. Bild Irene Lustenberger

Musik

Lieder aus dem Blutharst

Der Siebner Musiker Christoph Mächler alias Christoffel gibt im kommenden Jahr eine neue CD heraus.Vor Kurzem wurde für das Lied «Freywild» ein Video gedreht.

«Heutzutage braucht man als Musiker eine Homepage, eine CD und ein Video», sagt Christoph Mächler. Homepages hat der Siebner Musiker und Musiklehrer bereits, und an der neuen CD arbeitet er zurzeit. Fehlt das Video. Für dieses schnappte ersich seine Freunde vom Verein Freywild und fuhr an die Staumauer in Innerthal und an den Sagenhügel in Siebnen.

Im Frühling ist es so weit

Freywild ist ein Verein, der sich mit historischer Schwertkunst befasst und sich regelmässig zum Training trifft. «Freywild» ist auch der Titel des Liedes, zu dem das Video gedreht worden ist. Es ist Teil der CD «Lieder aus dem Blutharst»,die im Frühlingerscheinen wird.

Lieder über Reisläufer

Zusammen mit seinem Bruder Florian Mächler und dem Wanger Schlagzeuger Juli Vogt bildet Christoph Mächler das Christoffel-Trio, das «Lieder aus dem Blutharst» einspielt. «Die Lieder handeln ungefähr im Jahr 1480, in der anbrechenden Renaissance. Es sind Lieder über die Reisläufer», erklärt Mächler. Etwa zwei Drittel seien Originale, einen Drittel habe er selbst geschrieben. «Darin mache ich mich lustig über die Eitelkeit der Krieger», führt der Musiker aus. Zudem sei der Inhalt seiner Lieder nicht so blutrünstig wie die Originale. Stolz erzählt er, dass auf der CD neben Liedern aus dem Burgunder- und dem Schwabenkrieg auch das Original- «Wilhelm Tell Lied» zu hören sein wird, auf dem Schillers Bühnenwerk beruht. Gesungen werden die Lieder in einer Mischung aus Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch. «Diese Sprache verstehen alle», sagt Christoffel.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

03.08.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/iyX7Nu