«Polution» im Aufnahmestudio von Ralph Zünd in Goldau: Andreas Betschart (Bass), Pascal Gwerder (Gesang), Thisi Betschart (Gitarre), Marcel Betschart (Gitarre) und Armin Betschart (Schlagzeug).
«Polution» im Aufnahmestudio von Ralph Zünd in Goldau: Andreas Betschart (Bass), Pascal Gwerder (Gesang), Thisi Betschart (Gitarre), Marcel Betschart (Gitarre) und Armin Betschart (Schlagzeug).

Musik

«Polution» wieder auf englischem Label

Die Muotathaler Hardrock-Band Polution verzeichnete mit ihrem Debütalbum «Overheated» grossen Erfolg. Nun wird der Nachfolger in Goldau aufgenommen. Auch die neue CD soll auf dem englischen Plattenlabel Escape Music erscheinen.

Mit Gitarrist Marcel Betschart sprach Nicole Auf der Maur

Drei Jahre nach dem Erscheinen eures ersten Albums «Overheated» seid ihr wieder im Studio …

«Endlich ist es wieder so weit! Es hat zwar ein wenig gedauert, aber wir denken, dass es sich für die Fans und auch für uns wirklich gelohnt hat zu warten.»

Habt ihr die Zeit hauptsächlich mit Songwriting verbracht?

«Das Songwriting war eigentlich erst in den letzten zwölf Monaten so richtig aktuell. Darum haben wir letztes Jahr auch nicht so viele Konzerte gespielt. Wir haben uns während dieser Zeit fast ausschliesslich auf das neue Album konzentriert. Nach dem Erscheinen unseres ersten Albums war sonst sehr viel los. Es folgte unter anderem eine Europatour.»

Was kann man vom neuen Album erwarten?

«Das neue Album wird mehr ‹polutionized› sein, das heisst, unser Sound ist eigenständiger und rauer geworden. Trotzdem hat die Musik aber nichts von der Vielfalt verloren, die der Hörer sich vom ersten Album her gewohnt ist. Es ist auch auf dem neuen Album alles vertreten, von der Ballade über die klassischen Rocknummern bis hin zu drückenden Metal-Elementen.»

Wieso habt ihr euch für das Studio «2-Inch-Records» von Ralph Zünd in Goldau entschieden?

«Verschiedene Gründe führten zu diesem Einscheid. Zum einen kennen wir Ralph schon seit Jahren, und er ist wirklich ein cooler Typ, der immer 120 Prozent gibt, wenn es um Musik geht. Des Weiteren ist es natürlich schön, dass das Studio sozusagen vor unserer Haustüre liegt. Aber der bedeutendste Grund war die Möglichkeit, analog aufzunehmen. Das heisst, wir spielen alle Tracks live auf Tonbänder ein, wie es früher gemacht wurde. Das bewirkt, dass die ganze Sache lebendiger wirkt und nicht so steril daherkommt wie bei Digitalaufnahmen. Auch die Klangqualität ist anders. Es fordert uns als Musiker schon mehr heraus, wenn man alles 1:1 einspielen muss. Man lernt einiges dabei.»

Wann soll das neue Album erhältlich sein?

«Die neue Scheibe wird voraussichtlich im Herbst erhältlich sein. Das genaue Datum ist noch nicht bekannt und wird natürlich erst nach Absprache mit unserem Label bekannt gegeben.»

Apropos Plattenlabel: «Overheated» erschien auf dem englischen Label Escape Music und kam weltweit auf den Markt. Wie siehts mit dem neuen Album aus?

«Auch das neue Album wird voraussichtlich wieder von ‹Escape Music› veröffentlicht. Wir hatten erst die letzten Tage noch per E-Mail Kontakt mit Khalil Turk, dem Inhaber des Labels. Er teilte uns mit, dass er sehr gespannt sei auf das neue Material. Somit sollte es auch nicht wahnsinnig lange dauern, bis die neue Scheibe auf dem Markt ist.»

Ihr wart 2009 mit der bekannten Schweizer Hardrock-Band Shakra auf Tour. Folgt eine weitere Tour?

«Die Tour war eine sehr schöne Zeit, die wir nie vergessen werden. Doch im Moment konzentrieren wir uns relativ stark auf die neue CD-Produktion, um diese voranzutreiben. Nebenbei sind wir aber schon auch damit beschäftigt, unsere Kontaktliste zu Bookingagenturen, Konzertveranstaltern und Bands weiter auszubauen, damit es wieder zu einer Tour kommen kann. Das Traumziel wären die USA oder Japan.»

Ihr habt auf der ganzen Welt bereits eine Fangemeinde? Aus welchen Gegenden erhaltet ihr Post?

«Fanpost, meist elektronischer Art, bekommen wir wirklich von überall her. Auffallend ist aber, dass wir in letzter Zeit relativ viele neue Fans aus Indien und arabischen Ländern sowie aus dem Ostblock und den USA haben.»

Ihr spielt nach der CD-Produktion zahlreiche Konzerte in der Umgebung. Was bedeuten euch die Konzerte vor heimischem Publikum?

«Die Auftritte vor dem heimischen Publikum sind immer wieder ein Erlebnis. Man kennt sich untereinander. Und es gibt immer wieder gute ‹Fäschtli› daraus – auch nach den Konzerten. Und schlussendlich verdanken wir es unserem regionalen Publikum, dass wir es bis hierhin geschafft haben und es sicherlich noch weiter bringen können.»

Was ist anders, wenn ihr Konzerte im Ausland spielt?

«Im Ausland, gerade in Deutschland, hat es no

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

29.06.2011

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schwyzkultur.ch/w5xfMJ