Konnte bis gestern Nachmittag 459 Sterne für sich gewinnen: «Horst, die Blaskapelle» aus Seewen.
Konnte bis gestern Nachmittag 459 Sterne für sich gewinnen: «Horst, die Blaskapelle» aus Seewen.

Musik

Schwyzer wollen SwissStar werden

Aus rund 1000 Musikvideos wird der SwissStar gewählt. Auf dem aktuellen Platz 12 findet sich «Horst, die Blaskapelle» aus Seewen – es kann noch bis am 9. November bewertet werden.

Die «Coopzeitung» sucht in einem schweizweiten Musikwettbewerb den SwissStar. Innert Frist wurden 987 Videos auf die Homepage der Zeitung hochgeladen, die seit vergangenem Montag bewertet werden können. Die besten 16 Produktionen tragen dasViertelfinale unter sich aus – acht kommen ins Halbfinale, und ab dem 23. November kann unter den letzten vier Beiträgen der SwissStar gewählt werden.

Mindestens 13 Schwyzer dabei

Unter den 987 Beiträgen sind mindestens 13 Schwyzer Musikvideos zu finden. Da die User beim Hochladen ihrer Beiträge keine Adresse angeben mussten, könnten durchaus noch mehr Schwyzer Produktionen im Wettbewerb stehen. Zu finden sind zahlreiche Instrumentalbeiträge mit Klavier, Gitarre, Geige oder Schlagzeug. Etliche Schwyzer und Schwyzerinnen setzen aber auch ihre Stimme ein, um die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Einige Musikliebhaber stellen sogar gleich mehrere Produktionen der Bewertung. Der momentan bestbenotete Schwyzer Beitrag stammt von «Horst, die Blaskapelle» und ist mit aktuell 459 Sternen auf dem guten zwölften Platz zu finden.

Eine Schwyzer Komposition

Die Blaskapelle trägt das Stück «Angriff ist die beste Verteidigung» vor – eine Komposition des Schwyzers David Bürgler. «Die Tonspur haben wir am Schwyzer-Chilbi-Montagabend im Büro eines Mitglieds aufgenommen », führte Tubist Thomas Kaufmann gegenüber dem «Boten» aus. Anschliessend wurde im «seewen markt» gefilmt. «Wir haben einen alltäglichen Einkaufsbummel vertont», so Kaufmann weiter. Am Ende des Videos ist eine Sequenz des «Negusmarsches » zu hören. «Dieser gehört eigentlich gar nicht zum Stück. Es hat sich aber so ergeben, weil wir bei den Parkhaus-Szenen so vor uns hingetrötet haben.» Mit diesem Effekt zum Schluss wollten die Musikanten einen Bezug zu Seewen herstellen, wie Kaufmann abschliessend erklärte.

Auf www.coopzeitung.ch/swissstar können bis am 9. November Sterne verteilt werden. Die besten 16 Beiträge erreichen den Viertelfinal.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

29.10.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/4FFQXr