Wie einst Elvis: Sänger Kilian Fleischli bewies gestern bei der ersten von zwei Shows im MythenForum, dass er ein glänzender Interpret von Elvis Presleys Stimme ist. Bild Silvia Camenzind
Wie einst Elvis: Sänger Kilian Fleischli bewies gestern bei der ersten von zwei Shows im MythenForum, dass er ein glänzender Interpret von Elvis Presleys Stimme ist. Bild Silvia Camenzind

Bühne

Dickes Lob vom Bodyguard für die Elvis-Tribute-Band

«Aloha from Hawaii» kam gestern im MythenForum blendend an. Die rund 500 Zuschauer waren begeistert. Sam Thompson, ehemaliger Bodyguard von Elvis, wollte die Band gleich nach Las Vegas entführen.

Unter grossen Elvis-Lettern stand die Tribute to Elvis-Band, links davon die Bläser und rechts der Chor sowie Leiter Hansjörg Römer. Das gab bereits ein imposantes Bild ab. Im Mittelpunkt stand Sänger Kilian Fleischli im paillettenbesetzten Kostüm und sang Elvis. Mit einer wandelbaren und starken Stimme gesegnet, überzeugte er bei den Balladen ebenso wie bei den schnellen Rock ’n’ Roll-Songs, ein Hauch von Elvis wehte durch den Saal. Im Publikum sassen mehr ältere als jüngere Zuhörer, aber gleich schon wippten die Füsse und schaukelten die Köpfe. Die Show riss mit und sie kam dem Original nahe. Darauf hatte die Tribute-Band in langen Proben hingearbeitet. Es freute sie sichtlich, als Elvis-Kenner Remo Schnarwiler nach der Pause auf die Bühne hüpfte und begeistert rief: «Mir lief es kalt den Rücken runter.»

Die damalige Zeit lebte auf

Sam Thompson, einst Polizist, dann Freund und Bodyguard von Elvis, lobte lachend: «Ich nehme sie alle mit nach Las Vegas.» Begeistert, dass die Tribute-Band das Konzert derart gut auf die Bühne gebracht hatte, liess auch er die damalige Zeit aufleben. Er erzählte von Graceland und vom Aloha- Konzert auf Hawaii. Sam Thompson war überaus sympathisch und kam beim Publikum an. Nur an der Simultanübersetzung muss noch etwas gearbeitet werden. Die zweite Show findet heute Abend im MythenForum statt.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

27.10.2012

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schwyzkultur.ch/pJ7kfC