Zum 14. Mal im MythenForum: Das Ensemble des Reisetheaters Zürich mit (von links) Jörg Christen, Gründer und Regisseur, Andrea Brüderlin, Fabio Romano und Catherine Pagani ist ein guter Bekannter am 24. Dezember in Schwyz. Bild Christoph Jud
Zum 14. Mal im MythenForum: Das Ensemble des Reisetheaters Zürich mit (von links) Jörg Christen, Gründer und Regisseur, Andrea Brüderlin, Fabio Romano und Catherine Pagani ist ein guter Bekannter am 24. Dezember in Schwyz. Bild Christoph Jud

Bühne

Ein Kater überbrückte die Wartezeit

Eine Tradition jedes Jahr ist die Märchenaufführung am Heiligabend- Nachmittag im Mythen- Forum Schwyz. Dieses Jahr verzauberte der «gestiefelte Kater» über 400 Personen.

Bereits zum 14. Mal konnten am Nachmittag des Heiligabends die Kinder ein bekanntes Märchen im MythenForum Schwyz geniessen und so die unendlich lang scheinendeWartezeit bis zur Bescherung am Abend überbrücken. Der Auftritt des Reisetheaters Zürich wurde auch dieses Jahr durch die Raiffeisenbank Waldstätte, das MythenForum Schwyz und den «Boten der Urschweiz» ermöglicht.

Über 400 Besucher

280 Kinder und 150 Erwachsene konnten zu einem familienfreundlichen Eintrittspreis eine Vorstellung von professionellen Schauspielerinnen und Schauspielern erleben, die jährlich alleine mit diesem Ensemble vor rund 30 000 Zuschauern auftreten. Jedes Jahr überrascht das Reisetheater mit einem anderen Märchen seine meist langjährigen treuen Zuschauer. Dieses Jahr wurde die Geschichte des «gestiefelten Katers» gespielt. Das bekannte Märchen der Brüder Grimm zeigte das Reisetheater in einer Bearbeitung seines Gründers, Regisseurs und Schauspielers Jörg Christen. Die je drei Schauspieler und Schauspielerinnen schafften es, sich einfühlsam dem Verständnis seiner teils sehr jungen Zuhörer anzupassen. Diese machten auch von Beginn weg aktiv mit. Manch eine Figur auf der Bühne wurde lautstark gewarnt. Selbst vor dem bösen Zauberer fürchteten sich die Kleinen nicht und gaben ihren Unmut über dessen böse Absichten klar zum Ausdruck.

Kleine machten aktivmit

So war die Freude riesig und wurde mit Applaus bedacht, als der Kater den bösen Zauberer, der sich selber in eine Maus verwandelt hatte, auffrass. Durch dieses Märchen lernten die Kinder, dass auch manch aussichtslose Lage zu einem guten Ende führen kann. Und das Leben wird es die Kleinen lehren, dass, wie im Märchen, Bosheit, Lügen und Hinterlistigkeit schwere Folgen für die Täter haben können. So wurde das Heiligabend-Märchen nicht nur zu einem grossen Vergnügen, sondern auch zu einem Stück Lebensschule.

Kleine Bescherung

Die Kinder wurden an diesem Nachmittag bereits vor der abendlichen Bescherung beschenkt. Sie erhielten in der Pause zur Erfrischung vom MythenForum einen Süssmost und für den Heimweg von der Raiffeisenbank eine warme Kappe und vom Reisetheater zur Stärkung ein Pack Jou-Joux-Chips.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

27.12.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/u4f9yk