Mit den mehrmaligen Auftritten der fiktiven Figur des Kosovo-Schweizers Bostic Besic sorgte Michael Elsener für Begeisterung beim Publikum. Bild Christoph Jud
Mit den mehrmaligen Auftritten der fiktiven Figur des Kosovo-Schweizers Bostic Besic sorgte Michael Elsener für Begeisterung beim Publikum. Bild Christoph Jud

Bühne

Parodiekünstler Michael Elsener in Hochform

Der Komiker Michael Elsener wirbelte als Bostic über die Kollegi-Bühne in Schwyz. Und mit seinen Parodien von «Aeschbi», Federer und vielen mehr sorgte er für grosse Lacher im Publikum.

Das war eine hochkonzentrierte Ansammlung von Persönlichkeiten, die sich am Donnerstagabend auf der Bühne in der Kollegi-Aula einfanden. Der Zuger Kabarettist Michael Elsener gab seine bekannten Parodien von Kurt Aeschbacher, Mike Shiva, Roger Federer, Christa Rigozzi und vielen mehr zur Freude der rund 280 Personen im Saal zum Besten. Mit seinen Parodien wurde der 30-Jährige landesweit bekannt und tritt damit in allen Medien mit Erfolg in Erscheinung. Medien sind denn auch der Aufhänger für sein neuestes Programm «Mediengeil», mit dem er derzeit auf Tournee ist.

«Bote» im Rampenlicht

Elsener bindet das Publikum aktiv ins Programm mit ein, so auch in Schwyz, wo er auch mit dem 67-jährigen Franz ins Gespräch kam. Auf die Frage nach seiner Lieblingszeitung erfuhr Elsener von Franz, dass dieser «Bote»-Leser sei. Der ehemalige Journalist hatte sich auf seinen Schwyzer Auftritt vorbereitet, zog die aktuelle Ausgabe unserer Zeitung hervor und befasste sich mit dem Frontleitertitel. Die national bekannten Medien nahm Elsener auf die Schippe, und er hielt nicht mit Kritik an der Macht einzelner grosser Medienkonzerne zurück. Und auch Twitter, Facebook und andere Social-Media-Technologien wurden humorvoll thematisiert. Die meisten Lacher erzielte der Komiker jedoch mit seinen Parodien. So auch am Schluss, als ihn Kurt Aeschbacher und Co. beim Einschlafen nervten. In dieser köstlichen Nummer traten die meisten seiner parodierten Persönlichkeiten in Erscheinung.

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

16.01.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/wPJGF5