Die beiden Schlosstöchter Gretel und Nelly Frey, gespielt von Prisca Gaffuri (links) und Jo Reichmuth.
Die beiden Schlosstöchter Gretel und Nelly Frey, gespielt von Prisca Gaffuri (links) und Jo Reichmuth.

Bühne

Prisca Gaffuri und Jo Reichmuth als letzte «Meggenhorn»-Töchter

Zum Jubiläum «40 Jahre Schloss Meggenhorn in Gemeindebesitz» sind Gretel und Nelly Frey, gespielt von Prisca Gaffuri, Brunnen, und Jo Reichmuth, Schwyz, die beiden Töchter der ehemaligen Besitzerfamilie, eine Kultursaison lang zu Gast auf dem Schloss.

Sie flanieren durch den Park, gönnen sich ein Glas Weisswein in der Cafeteria, plaudern im Salon und machen sogar einen Ausflug ins Dorf. Gerne erinnern sie sich daran, was sich vor vierzig Jahren in Meggen ereignete. Es war fast so spannend wie ein Krimi. In einem unberechenbaren Hin und Her verhandelten sie mit dem damaligen Gemeindeammann Robert Zingg über den möglichen Verkauf des Schlosses an die Gemeinde. Obwohl schon konkrete Pläne für die Überbauung des Schlossgeländes vorlagen, bekam Meggen zu guter Letzt den Zuschlag. Wie es dazu kam und was damals wirklich geschah, erfahren Sie nun aus erster Hand. Kommen Sie auf einen Schwatz mit den beiden Schwestern vorbei. Sie freuen sich darauf, Ihnen an einem von zehn Sonntagen (erstmals am 27. April, gleich nach dem Meggenhorngespräch), alles über den Kaufkrimi rund um das Schloss zu erzählen.

Nachdenken über das Teilen

Dass das Schloss seit 1974 in Gemeindebesitz ist und damit allen Meggerinnen und Meggern gehört, ist ein aussergewöhnlicher Umstand. Die Jubiläumssaison wird unter dem Fokus «Mein Schloss, dein Schloss, unser Schloss. Über das Glück des Teilens» mit verschiedenen Aktivitäten gefeiert. Teilen oder «Sharity» liegt heutzutage im Trend. Der Begriff steht für ein Teilen im Sinn einer gemeinsamen Nutzung. Der Zugang zum Besitz wird wichtiger als der Besitz selbst. Wie diese Entwicklung die Gesellschaft in Zukunft beeinflussen wird, darüber spricht Radio- und TV-Moderator Kurt Zurfluh mit dem Luzerner Zukunftsforscher Georges T. Roos. Das 13. Meggenhorngespräch am 27. April gewährt einen Einblick in die gesellschaftlichen Megatrends und den künftigen Wertewandel. Das uralte und gleichzeitig hochaktuelle Thema des Teilens wird dabei immer wieder aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet.

Bis zum 27. Oktober sind das Schloss und die Cafeteria jeweils sonntags von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Um 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr finden Führungen «Leben im Schloss» statt.

WeitereInfos

www.meggenhorn.ch

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

22.04.2014

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schwyzkultur.ch/9yp6v8