Die erste von fünf Tanzshows «Made in Swytzerland» war ein Ereignis.
Die erste von fünf Tanzshows «Made in Swytzerland» war ein Ereignis.
Zu einer «Swytzerland»-Show gehört auch Urchiges. Die Breakdancer und die Hip-Hop-Girls begeistern das Publikum in Hirthemd und in Lederhosen.
Zu einer «Swytzerland»-Show gehört auch Urchiges. Die Breakdancer und die Hip-Hop-Girls begeistern das Publikum in Hirthemd und in Lederhosen.
Alle sind mit Engagement dabei, alle freuen sich an der Bewegung zur Musik und sind begeistert, auf der Bühne tanzen zu können: auch die Kleinen, die zu «Lüüt, so wie mier» tanzen. Bilder Silvia Camenzind
Alle sind mit Engagement dabei, alle freuen sich an der Bewegung zur Musik und sind begeistert, auf der Bühne tanzen zu können: auch die Kleinen, die zu «Lüüt, so wie mier» tanzen. Bilder Silvia Camenzind

Bühne

«Swytzerland» tanzt – das Publikum ist begeistert

Die Premiere von «Made in Swytzerland» wurde gestern im ausverkauften MythenForum vom Publikum begeistert aufgenommen. Es war eine Show von Schwyzern für Schwyzer, professionell, mitreissend und abwechslungsreich.

DJ Bobo hätte seine helle Freude daran: Die Show beginnt mit einem Mix von Bobo- Songs, präzis, in einem unglaublichen Tempo getanzt und dennoch mit einer Leichtigkeit. Die Tänzerinnen versprühen ansteckende Freude, in keiner Sekunde sieht man ihnen die Mühe an, die das Erarbeiten der Choreografie gekostet hat.

Nie wird das Programm langweilig

Diese Tanzfreude zieht sich durch die gesamte Show, von den Kleinsten bis zu den Grossen. Dazu kommt die Kreativität von der Tanzlehrerin und Choreografin Sonja Bolfing und ihrem Team und die Vielfalt der Schweizer Hits oder Songs, interpretiert von Schweizer Musikern. Beim «Schacher Seppli» tanzen 3 Personen auf der Bühne, beim Fussballhit sind es gegen 50 im roten Outfit, beim ersten Auftritt nach der Pause, dem Schattentanz, sieht man lediglich die Umrisse. Es ist ein Highlight.

Stimmungen auf grosser LED-Wand

Ein Ereignis ist auch die LED-Wand, die Kulisse im Hintergrund. Sie verstärkt Stimmungen. Sofort ist man angekommen an der Street Parade, auf dem Schwingplatz oder beim «Hippigschpängschtli ». Die ins warme Licht getauchten Kostüme, die dazu passenden Bewegungen und Padi Bernhard, der mit der Tänzerin Julianna Suter live zum Tanz der Gruppe mit einer Beeinträchtigung singt, das alles geht ans Herz. Letztlich überzeugt das Gesamtpaket. Diese Vielfalt von Stilen unter einen Hut zu bringen und daraus eine Show aus einem Guss zu machen, ist eine Meisterleistung. Das Publikum verdankte es mit Begeisterung.

Bote der Urschweiz (Silvia Camenzind)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

16.06.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/duxk8Q