Auf der Chratzlialp herrscht viel Betrieb. Insgesamt stehen in diesem lebendigen Theaterstück 12 Personen auf der Bühne der KKS-Aula im Einsatz. Bild: Christoph Jud
Auf der Chratzlialp herrscht viel Betrieb. Insgesamt stehen in diesem lebendigen Theaterstück 12 Personen auf der Bühne der KKS-Aula im Einsatz. Bild: Christoph Jud

Bühne

Turbulente Szenen

Das Theaterstück von Jungmännerbund und Kolpingfamilie Schwyz sorgte für viele Lacher.

Rund 200 Personen besuchten am Freitagabend die Premiere der Komödie «Uf dr Chratzlialp» – unter der Regie von Luzia Deck und Stefanie Küttel – in der Aula der Kantonsschule Kollegium Schwyz. Der Titel des Stück tönt nach Bergidylle pur – nach romantischer, heiler Welt. Doch wo Geld im Spiel ist, da liegt auch Ärger in der Luft. Und wenn es zudem um eine Erbschaft geht, dann gibts garantiert auch Zoff. Und der bleibt beim Jubiläums-Theaterstücks von Jungmännerbund und Kolpingfamilie Schwyz nicht lange verborgen.

Lustiger Vierakter

Der amüsante Vierakter des Luzerner Erfolgsautors Josef Brun handelt von den Ränken um die Erbschaft der Familie Iseli. Die Chratzlialp, das 1,5-Mio.-Erbe aus der Hinterlassenschaft des Bruders von Agatha Iseli (gespielt von Sandra Ulrich), bekommen Iselis nicht so einfach. Der verstorbene Bruder hat testamentarisch verordnet, dass Agatha mit ihrem Ehemann Hubert (Florin Schmidig) und ihren Töchtern Vroni (Heidi Gwerder), Gaby (Renate Betschart) und Rösli (Stefanie Küttel) sechs Monate lang den Hof ohne moderne Hilfsmittel, also ohne Elektrizität und Maschinen wie Traktor oder Motormäher bewirtschaften müssen.

Erbschaft mit Schikanen

Zur weiteren Schikane hat der Erblasser bestimmt, die Magd Sophie (Luzia Deck) und der Knecht Emil (Roli Bürgler) dürfen keinen Finger krumm machen. Und dann soll noch der nicht ganz pflegeleichte Onkel Bärti (Peter Betschart) aus dem Altersheim zurück auf den Hof geholt werden. Anwalt und Notar Nussbaumer (Urban Schilter) verordnet, dass das Ganze von Professor Ludwig Habergrütz (Ruedi Keller) überwacht wird. Sein Assistent Hugo Müller (Paul Marty) hilft ihm dabei.Der verheiratete Professor verliebt sich in eine der Iseli-Töchter und sein junger Assistent in eine andere. Dann taucht Hilda Habergrütz (Petra Strüby), die Ehefrau des Professors, auf der Alp auf. Turbulente Szenen sind die Folge.

Bote der Urschweiz (Christoph Jud)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

28.11.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/bcVk3i