In Aktion: Die Improtagonisten schreckten auch vor der komplizierten Beschreibung eines Stuhls nicht zurück. Hier vorne im Bild von links: Micha Suter und Petra Zurfluh. Im Hintergrund warten die Kollegen auf den Einsatz. Bild Virginia Wyss
In Aktion: Die Improtagonisten schreckten auch vor der komplizierten Beschreibung eines Stuhls nicht zurück. Hier vorne im Bild von links: Micha Suter und Petra Zurfluh. Im Hintergrund warten die Kollegen auf den Einsatz. Bild Virginia Wyss

Bühne

Wenn Zuschauer Regie führen

Was benötigt man alles für einen lustigen Theaterabend? Die Improtagonisten bewiesen, dass das nicht unbedingt viel mehr sein muss als nasse Schwämme, Rosen und ein innovatives Publikum.

Am Donnerstagabend fand im Rahmen der «Kultur an der KKS» ein Improtagonisten-Theater statt. Dabei sind die Schauspieler auf Inputs von den Zuschauern angewiesen und müssen diese so witzig wie möglich umsetzen. Dass das alleine schon schwierig ist, dürfte klar sein, doch dieses Mal veranstalteten die jungen Improtagonisten einen Wettbewerb unter sich und spielten sich in verschiedenen Runden in die Herzen des Publikums.

Schwamm oder Rose?

Ein Mitglied der Gruppe, Simona Beffa, führte als Moderatorin durch den Abend und erklärte am Anfang die Spielregeln. Die gelosten Teams bestanden je aus drei Schauspielern und mussten in verschiedenen «Games» gegeneinander antreten. Die Zuschauer verfügten über jeweils eine Rose, einen Schwamm und eine Abstimmungskarte mit den Teamfarben Blau und Gelb.Wenn man eine Szene besonders gut fand, konnte man die Rose auf die Bühne werfen, wenn das Gegenteil der Fall war, mussten die jungen Darsteller mit fliegenden Schwämmen rechnen. Mittels derAbstimmungskarten durften die Zuschauer am Ende eines «Games» wählen, welches Team ihnen besser gefallen hat, und dieses bekam dann einen Punkt.

Grossartige Teamleistungen

Nach einem kurzen Einspielen ging es auch schon los. Die gut gefüllte Aula machte aktiv mit, und so wurden die jeweiligen Themen schnell gefunden. Die jungen Schauspieler mussten diese im vorgegebenen Rahmen umsetzen, was ihnen hervorragend gelang. Das Publikum beugte sich teilweise vor Lachen und wurde immer lebendiger und innovativer. So mussten zwei Mitglieder von Team Gelb einen Gegenstand erraten, den sie gekauft hatten und jetzt verärgert zurückbrachten. Die Verkäuferin war ihre Teamkollegin und wusste, was für einen Gegenstand die Zuschauer bestimmt hatten, und musste ihre Kollegen auf die richtige Fährte locken. Da konnte es schon mal vorkommen, dass die ahnungslosen Käufer sich darüber beschwerten, dass es den Gegenstand (eineWC-Bürste) nicht auch elektronisch gebe!

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

25.05.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/d6REvh