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Das Kulturwochenende als Fest der kulturellen Vielfalt
Die achte Ausgabe des Schwyzer Kulturwochenendes lockte an drei Tagen mit zahlreichen Veranstaltungen wiederum rund 20'000 Kulturinteressierte an. Das Kulturfestival hat sich längst etabliert, nun steht ein Wechsel an der Spitze an.
Den Auftakt zu drei Tagen voller Schwyzer Kultur bildete wiederum die Eröffnungsfeier am Donnerstag, 16. April in der Cineboxx in Einsiedeln. Rund 150 Gäste sahen die exklusive Vorpremiere von «Echos», dem neusten Kurzfilm von Lars Mulle aus Merlischachen. Dieser wurde von SchwyzKulturPlus gefördert und bildet den Start der neuen Filmreihe des kantonalen Kulturvereins. Musikalisch begleitete Loris Imlig auf seinem Schwyzerörgeli den Anlass, Landammann Michael Stähli bezeichnete als kantonaler Kulturdirektor in seiner Ansprache das Kulturfestival als kraftvolles Zeichen der Vielfalt, als Schaufenster der Identität und als beeindruckendes Gemeinschaftswerk.
136 Veranstaltungen an drei Tagen
Auf die Eröffnungsfeier folgte ein mit Kultur vollgepacktes Wochenende: Insgesamt fanden 136 Veranstaltungen in 27 Ortschaften im ganzen Kanton statt. «Damit bewegte sich das achte Schwyzer Kulturwochenende hinsichtlich des Umfangs auf dem Niveau der vorangehenden Ausgaben», erklärt Sara Jäger, Präsidentin des Organisationskomitees. «Das zeigt, dass sich das Kulturfestival längst zu einer festen Grösse im Schwyzer Kulturkalender etabliert hat.» Das Kulturwochenende bot den Besuchenden erneut die ganze Breite des hiesigen Kulturschaffens: von Literatur über Tanz, Theater, Volkskultur, Film, Musik und Kinderkultur bis hin zu Führungen, offenen Ateliers und Ausstellungen bildender Kunst war wieder alles vertreten.
Gerade die Kunstszene bildet seit jeher ein Eckpfeiler des Kulturfestivals, insgesamt 39 Ausstellungen fanden statt und 30 Künstler:innen luden die Öffentlichkeit ein, ihre Ateliers zu besuchen. Dieses Angebot, einen einmaligen Einblick in das Kunstschaffen zu erhalten, wurde rege genutzt. Doch auch alle anderen Kultursparten warteten mit exklusiven Erlebnissen auf, sei dies nun der mehrstündige Tanzworkshop, das Aufeinandertreffen einer Rockband auf eine Kirchenorgel in einer Kapelle, die Vorlesung eines Bestseller-Autors, das erstmalige Öffnen eines neuen Kulturhauses oder das Tanzprojekt direkt an der Muota. «Unser Organisationskomitee koordiniert die Anlässe und vermarktet sie nach aussen», erklärt Präsidentin Sara Jäger. Die Anlässe selbst werden von den Kulturschaffenden, Institutionen und teils auch den Gemeinden veranstaltet und der Organisation gemeldet. «Dass sich die Schwyzer Kultur jedes Mal in ihrer ganzen Vielfalt am Kulturwochenende zeigt, demonstriert uns die breite Akzeptanz des Festivals in der Kulturszene.»
Der Kultur-Button war ein Erfolg
Auf der anderen Seite veranschauliche der erneut grosse Aufmarsch mit rund 20'000 Besuchenden, dass das Kulturfestival sich längst einen festen Platz erobert habe. Erstmals konnten die Besucher:innen mit dem freiwilligen Kauf von Kultur-Buttons an den Veranstaltungen vor Ort das Festival direkt unterstützen. «Diese Idee stiess zwar auf Interesse, der Verkauf blieb jedoch hinter unseren Erwartungen zurück», so Jäger. «Dennoch ist es für uns ein wichtiger erster Schritt, um langfristig neue Formen der Unterstützung zu etablieren und das Bewusstsein für die Finanzierung des Kulturangebots zu stärken.» Rund 1500 Buttons wurden an die Veranstalter im Vorfeld verteilt.
Neben dieser Premiere gab es für Sara Jäger dieses Jahr aber auch eine Dernière: Sie wird nach sieben Jahren als Präsidentin des Organisationskomitees des Schwyzer Kulturwochenendes dieses Amt ablegen. Der Verein SchwyzKulturPlus als Träger des Kulturfestivals sucht derzeit für die nächste Ausgabe des Schwyzer Kulturwochenendes im April 2028 nach einer neuen Führung für den Erfolgsanlass.
SKP / reda
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