Ein neues Gesicht für die Reding- Hofstatt, die bisher freie Wiese wird zu einem Park mit seltenen Obstbäumen. Bild Josias Clavadetscher
Ein neues Gesicht für die Reding- Hofstatt, die bisher freie Wiese wird zu einem Park mit seltenen Obstbäumen. Bild Josias Clavadetscher

Dies & Das

Im Reding-Park blühn wieder die Bäume

In gut dosierten Etappen ist die Stiftung Ital- Reding-Haus daran, ihre Liegenschaft zu popularisieren. Inzwischen ist das Parkprojekt umgesetzt, im Juli wird das neue Museumskonzept vorgestellt.

Ein erster erfolgreicher Schritt zur Aufwertung der Ital-Reding-Liegenschaft ist vor zwei Jahren getan worden. Damals ist das neue Empfangsgebäude mit einem Ausstellungsraum und der Präsentation der ersten Zeitzeugen-Ausstellung eröffnet worden. Letztes Jahr wurden die Planung und die Bewilligungsphase weitergeführt, jetzt kann der zweite Schritt getan werden. Das geschieht sogar schneller als erwartet. So konnte das «Pflanzpflegewerk» mit einer Galerie von seltenen Hochstamm- Obstbäumen bereits umgesetzt werden. Sie sind auf der historischen Liegenschaft gesetzt und auch durch eine Wildhecke ergänzt worden. Stiftungspräsident Patrick von Reding freut sich, dass in diesem Frühling nun «nach langer Zeit wieder blühende Bäume auf der Liegenschaft zu sehen sind».

Neues Konzept für Herrenhaus

Gespannt wartet man auch darauf, wie das neue Museumskonzept aussehen wird. Es ist unter der Leitung von Kunsthistoriker Markus Bamert ausgearbeitet worden und wird anlässlich der Stiftungsversammlung vom 8. Juli vorgestellt. Diese Neukonzeption für das eigentliche Herrenhaus ist 2012 anlässlich der 400-Jahr-Feier der Ital-Reding- Hofstatt in Auftrag gegebenworden und soll nun in Etappen bis 2019 umgesetzt werden. Dazu wird auch der interaktive Einsatz eines iPad-Systems für die Besucher gehören.

59 Gruppen und 2300 Besucher

Letztes Jahr sind 2288 Museumseintritte verzeichnet und 59 Gruppen geführt und betreut worden. Die Frequenzen entsprechen dem Durchschnitt, generell gelten diese Besucherzahlen für ein kleines Museum aber als gut. Nicht mitgezählt sind darin die Besucher der Hofstatt, der verschiedenen Anlässe und der Ausstellungen. Die Erfolgsrechnung 2013 weist einen Mehrertrag von 105 000 Franken aus. Dies dank der tragenden Säule der Miet- und Pachtzinsen. Um in den nächsten beiden Jahren ein Darlehen von 420000 Franken zurückzahlen zu können, sind weitere flüssige Mittel dafür zurückgestellt worden. Das zweite Darlehen von 640000 Franken ist dagegen längerfristig ausgerichtet. Wie Kassier Patrick Sutter erklärt, zeigen diese Fremdmittel aber auch, dass die Stiftung weiterhin auf Unterstützung angewiesen ist. Der bauliche Unterhalt hat sich letztes Jahr im konventionellen Rahmen gehalten. Die Schliessanlage wurde optimiert, die Alarmanlage modernisiert, die elektrischen Installationen wurden aufdatiert und kleine Arbeiten an den Jalousieläden, den Kieswegen und am Eingangstor ausgeführt.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

30.04.2014

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schwyzkultur.ch/tTWNAK