Inmitten der Natur: Die Luftgeister tanzen.
Inmitten der Natur: Die Luftgeister tanzen.

Dies & Das

Naturgeister tanzen für die Maturaarbeit

Für ihre Maturaarbeit haben Mirjam Betschart und Rahel Heini ein Tanzstück der besonderen Art auf die Beine gestellt. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Tanzgruppen aus der Region Schwyz haben sie ein Stück über Naturgeister einstudiert mit dem Titel «Sylphes Tanz».

Ein Tanzstück als Maturaarbeit ist eine grosse Herausforderung. Das mussten die beiden Kollegi-Schülerinnen schon nach kurzer Zeit feststellen. Trotzdem sind sie nach mehr als einem halben Jahr immer noch mit voller Begeisterung und Elan dabei.

Von Klassisch bis Hip-Hop

Die Tänze haben sie selbst choreografiert und einstudiert. Hilfe bekamen sie dabei vor allem von der Ballettlehrerin Belkis De Sousa, die auch die Leiterin der Ballettschule Schwyz ist. Die Tanzschule Bailesito, die einen Salsa vorführt, und die «Stumble Crumble Crew», eine Breakdance-Gruppe aus Brunnen, mischen ihren ganz eigenen Stil mit ein. Die Musik reicht von Klassisch über Jazz zu Hip-Hop und Pop, teils über Lautsprecher, teils mit richtigen Instrumenten gespielt. So entstand ein vielseitiges, harmonisches Stück, das für Musik- und Tanzliebhaber aller Altersklassen etwas bietet. Die Kostüme dazu wurden zum Teil von den Mitwirkenden und ihren Helfern selbst genäht.

Ein Menschenkind auf Reisen

Das Stück selbst handelt von einem Mädchen, das von einer Sylphe, einem Luftgeist, in die Welt der Naturelemente geholt wird. Tanzend lernt es so die verschiedenen Naturgeister kennen. Nach der Wasserwelt der Undinen gelangt es in die feurige Welt der Salamander, um gleich darauf das Luftreich der kleinen Sylphe zu besuchen und dort von den Gnomen des Erdreichs überrascht zu werden. Als es plötzlich wieder in seinem Zimmer aufwacht, stellt sich die Frage: «War das wunderbare Abenteuer nur ein Traum?»

Aufführungen

Fr, 23.9.
Sa, 24.9.
jeweils19.30 Uhr


Ort

Kollegium Schwyz
Aula

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

19.09.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/GgVpr1