Gerhard Tschan (links) und Michel Gsell sind Schertenlaib & Jegerlehner – zu Gast morgen Abend auf der Kleinbühne Chupferturm in Schwyz. Bild zvg
Gerhard Tschan (links) und Michel Gsell sind Schertenlaib & Jegerlehner – zu Gast morgen Abend auf der Kleinbühne Chupferturm in Schwyz. Bild zvg

Dies & Das

Salzburger Stier im Chupferturm

Wie tönts, wenn ein Berner Oberländer im Reggae-Stil singt? Auch darauf geben Schertenlaib & Jegerlehner eine Antwort.

Mittlerweile kennt man das kauzig- authentisch-musikliterarische Berner Duo im ganzen deutschsprachigen Raum. «Giacobbo/Müller», «Aeschbacher » und das «Arosa Humor Festival» haben es schon eingeladen. Im letzten Jahr erhielten sie mit dem «Salzburger Stier» in Bayern (auch live im TV zu sehen) die wichtigste Auszeichnung im Kleinkunstbereich. Dabei hatten Schertenlaib & Jegerlehner schon mit ihrem ersten Auftritt 2011 – den meisten noch völlig unbekannt – im Chupferturm für riesige Begeisterung gesorgt. Nun kommen sie – auf vielfachen Wunsch – mit ihrem neuen Programm endlich wieder nach Schwyz.

Verrücktheit und Herzschmerz

Berndeutsche Weltlieder voller Witz, Verrücktheit und Nostalgie, englische Liebeslieder voller Herzschmerz und Traditionen: In «Schwäfu», ihrem zweiten abendfüllenden Programm, versprechen die Beiden «e chli Tanzmusig» und Auftragsgedichte. Das klingt unverblümt harmlos, doch handkehrum sind die künstlerischen Gravitationsgesetze ausgehebelt, und neue Begriffe wie «federschwer» oder «erdenleicht» müssen erfunden werden. Charme, Schalk und eine fabelhafte Musikalität sind die Hauptinstrumente der beiden Klangkünstler. Schertenlaib beherrscht zudem Schlagzeug, Ukulele und Melodika, Jegerlehner ist versiert in Handorgel, Mundharmonika und Trompete. Und natürlich singen sie beide. Aber was heisst hier «singen»? Sie jodeln, gurgeln, zwitschern, murmeln, rocken ... Kurz: «Schwäfu» bietet einen Abend, den man einfach nur geniessen kann –morgen ab 20.15 Uhr imChupferturm. Billette gibts an der Abendkasse oder im Vorverkauf bei der Taubuchhandlung an der Herrengasse (Telefon 041 811 18 14).

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

09.05.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/CWhj9u