Im nächsten Jahr soll die Geschichte des Kantons Schwyz in sechs Bänden erscheinen.
Im nächsten Jahr soll die Geschichte des Kantons Schwyz in sechs Bänden erscheinen.

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Schwyzer an Historik interessiert

131 Mitglieder besuchten gestern in Schwyz die Jahresversammlung des Historischen Vereins des Kantons Schwyz. 2010 soll die Geschichte des Kantons Schwyz in sechs Bänden erscheinen.

Mit der Feststellung «Nächstes Jahr müssen wir wohl den Ring in Ibach buchen» eröffnete gestern Nachmittag Staatsarchivar Kaspar Michel als Präsident die 132. Jahresversammlung des Historischen Vereins des Kantons Schwyz (HVS). 131 Historik-Interessierte waren im Mythen-Saal im Hotel Wysses Rössli, Schwyz, zugegen. Eine stattliche Zahl Mitglieder des Vereins, der eine immer steigende Anzahl Mitglieder (derzeit 1610) zählen darf. Michel freute sich, dass die Jahresversammlung in einem geschichtsträchtigen Haus inmitten von weiteren historischen Gebäuden wie dem Rathaus, der barocken Pfarrkirche und dem Turmmuseum stattfinde. Passender könnte ein Treffpunkt für einen historischen Verein nicht sein.

Vortragsreihe interessiert

Stolz wies der HVS-Präsident auch auf das grosse Interesse an der jährlich stattfindenden Vortragsreihe im Bundesbriefmuseum hin. Im neuen Vereinsjahr wird bereits am 12. Dezember dieses Jahres mit Walter Imhofs Vortrag «Aus Knochen lesen» die nächste vierteilige Vortragsreihe beginnen. Auch eine Kunst- und Geschichtsfahrt und eine Kulturreise ins Ausland (2010 nach Pavia und Turin) stehen im nächsten Jahr auf dem Programm.

2010 erscheint Kantonsgeschichte

Präsident Michel verriet, dass er sich auf ein publizistisches Jahrhundertwerk für den Kanton Schwyz ganz besonders freue, und meinte damit das Projekt «Kantonsgeschichte». Für das sechsbändigeWerk, das die Geschichte des Gebietes des heutigen Kantons Schwyz von der Frühzeit bis in die heutigenTage darstellen soll, trägt der HVS die Verantwortung. Der Kanton Schwyz und die Schwyzer Kantonalbank bilden das Patronat und bewerkstelligen die Finanzierung des mit 3,25 Millionen Franken budgetierten Projekts. Bis im Herbst 2010 sollen die sechs Bände einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Archäologische Spurensuche

Im Anschluss an die offizielle GV hielt Urs Leuzinger, Archäologe und Konservator des Museums für Archäologie des Kantons Thurgau, ein spannendes Referat über die Grabungen im Muotatal. Leuzinger, der dem Schweizer Fernsehpublikum von der SF-Serie im Sommer 2007 «Pfahlbauer von Pfyn – Steinzeit live» als wissenschaftlicher Berater bekannt ist, dokumentierte in Wort und Bild die Arbeit eines Archäologenteams in den Jahren 2006 bis 2009 in der Region Silberen im Muotatal.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

09.12.2009

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schwyzkultur.ch/1cBmtv