Filmemacher Michael Krummenacher wird wenn möglich Dauergast an der Berlinale sein. Bild Edith Meyer
Filmemacher Michael Krummenacher wird wenn möglich Dauergast an der Berlinale sein. Bild Edith Meyer

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Schwyzer zeigt Film an Berlinale

Roter Teppich für den Schwyzer Regisseur Michael Krummenacher: Sein Film «Sibylle» wird an der Berlinale gezeigt.

Unendlich viele Regisseure schicken ihre Filme ein und hoffen inständig, den Sprung an die Berlinale zu schaffen. Die meisten erhalten eine Absage. Nur die besten und interessantesten Filmemacher schaffen es an eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit. Der Schwyzer Regisseur Michael Krummenacher gehört dazu, er kann seinen Film «Sibylle» an der Berlinale zeigen. Das Mysterydrama feiert auf der Berlinale in der Reihe «Perspektive Deutsches Kino» seine Weltpremiere. «An einem Filmfestival von diesem Rang einen Film uraufführen zu dürfen, ist eine Auszeichnung, über die man nach der grossen Arbeit sehr glücklich ist», meint Michael Krummenacher. Eineinhalb Jahre hat die Herstellung von «Sibylle» gedauert. Jetzt hofft der Regisseur, dass der Film viel Aufmerksamkeit geniessen wird. Ziel ist es, den Film in die Kinos zu bringen. An der Berlinale möchte Krummenacher viele Kontakte für die Zukunft knüpfen. Deswegen wird er zusammen mit vielen Schauspielern und Teammitgliedern wenn immer möglich an den Filmfestspielen anwesend sein. Die 65. Internationalen Filmfesttage Berlinale finden vom 5. bis 15. Februar 2015 statt. Das öffentliche Programm zeigt jedes Jahr ungefähr 400 Filme, überwiegend Weltoder Europapremieren.

Eigene Filmplattform

Der 1985 geborene Michael Krummenacher ist seit 2006 Student an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. 2009 gründete er mit Peter Branowski die Passanten Filmproduktion und realisierte im selben Jahr seinen ersten Langspielfilm «Hinter diesen Bergen», der unter anderem auf den internationalen Filmfestivals Hof und Rotterdam gezeigt wurde. Mit «Wenn wir alle da sind» war Michael Krummenacher für den Deutschen Kurzfilmpreis 2012 nominiert. Das Drama wurde in Muotathal und Schwyz gedreht. «Sibylle» ist der Abschlussfilm für die HFF München. Es ist ein abendfüllender Spielfilm, der auch von der Kulturkommission des Kantons Schwyz massgeblich unterstützt wurde. Michael Krummenacher hat einen Hang zu Dramen. «Sibylle» ist ein Familiendrama, das zunehmend zu einem Mysterythriller wird.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

17.12.2014

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schwyzkultur.ch/YRrMaM