Der Schwyzer Sepp Trütsch: Wird er am 28. August in Wien die Jubiläumsshow des Grand Prix der Volksmusik moderieren?
Der Schwyzer Sepp Trütsch: Wird er am 28. August in Wien die Jubiläumsshow des Grand Prix der Volksmusik moderieren?

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Trütsch: «Aufgabe würde mich reizen»

Sepp Trütsch soll dem Grand Prix der Volksmusik wieder den alten Glanz verleihen. Er wurde für ein TV-Comeback angefragt. «Die Aufgabe würde mich reizen, einenVertrag habe ich aber noch nicht gesehen», sagte der Schwyzer am Samstag dem «Boten».

Vor 25 Jahren hat der erfolgreiche Schwyzer TV-Moderator und heute ebenso umtriebige «Wysses Rössli»-Wirt Sepp Trütsch zusammen mit Hans R. Beierlein den Grand Prix der Volksmusik ins Leben gerufen. Bis 1999 moderierte der Schwyzer die Topsendung zusammen mit dem Österreicher Karl Moik und der Deutschen Caroline Reiber. Dann war Schluss. Von da an ging es mit dem Grand Prix (GP) bergab.

Zum Jubiläum zusammenfinden

Der Grand Prix, der zwischen den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgetragen wird, riskiert nun, ins Abseits zu geraten. Das ZDF will die Vorausscheidung nicht mehr übertragen. Nun soll die erfolgreiche alte Garde wieder ans Mikrofon. So stellt es sich zumindest Beierlein vor. «Wir möchten das Publikum am Finale vom 28. August in Wien überraschen und wollen, dassTrütsch, Moik und Reiber gefeiert werden.» Beierlein wünschte, dass die drei die Jubiläumssendung moderieren.

«Ich wurde angefragt»

Der 60-jährige Trütsch bestätigt: «Ja, ich wurde von deutscher und österreicher Seite angefragt. Diese Aufgabe würde mich auch tatsächlich reizen, und ich habe mir das Datum auch schon reserviert. Einen Vertrag habe ich allerdings bis heute noch nicht gesehen. Auch hat sich das Schweizer Fernsehen noch nicht gemeldet», sagte der Schwyzer am Samstag im Gespräch mit dem «Boten».

Trütsch erinnert sich mit Freude an die Zeit zurück, als er, Moik und Reiber mit lockeren Sprüchen unterhielten und hie und da auch ein Ständchen zum Besten gaben. «Es würde mich tatsächlich sehr freuen, an der Jubiläumssendung in Wien dabei sein zu können.» Allerdings stellt Trütsch dazu auch Bedingungen: «Wenn ich moderieren sollte, dann möchte ich auch, dass ich in der Redaktion mitreden kann. So hatte ich es früher schon gemacht, und so sollte es auch diesmal wieder sein.»

Dass es für die Jubiläumsshow vom 28. August in Wien zu einem TV Comeback von Sepp Trütsch kommt, ist also durchaus möglich. Und wie wäre es mit einem allgemeinen TV Comeback? Trütsch: «Das dürfte eher schwierig sein.»



Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

15.02.2010

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schwyzkultur.ch/bQDY1n