Film

Die Wetterschmöcker sind nun Filmstars

Der Brunner Thomas Horat hat einen Kinofilm über die Schwyzer «Wätterschmöcker» realisiert. Premiere ist am 20. Januar im MythenForum. Die Solothurner Filmtage sind die nächste Station.

Nun gibt es über die Innerschwyzer Meteorologen, besser bekannt als «Wätterschmöcker», einen Kinofilm über 90 Minuten. Thomas Horat, Brunnen, realisierte diesen Dokumentarfilm in den vergangenen drei Jahren im Mythengebiet, dem Muotatal und dem Raum Einsiedeln. Der Film «Wätterschmöcker» setzt sich mit Fragen rund ums Wetter auseinander und porträtiert ein Jahr lang den Alltag der Wetterpropheten, welche anhand von Naturbeobachtungen ein halbes Jahr voraus Prognosen bekannt geben. Wie Thomas Horat von Mythenfilm erläutert, werden die Gespräche der Wetterfrösche durch Erzählungen weiterer Originale ergänzt: «Ausgehend von den Porträts der Wetterpropheten geht es in diesem Film um eine Hommage an das Alte Land Schwyz mit seinen Bewohnern, Schönheiten und Eigenheiten (lokale Volksfeste und Bräuche) – allem voran den unverfälschten Dialekt.» Die Kamera von Salome Pitschen führt die Filmbetrachter auch durch den Wechsel der Jahreszeiten. Untermalt wird das filmische Werk mit Musik der Hujässler und anderen Musikanten. Der Film schlage auch eine Brücke zwischen Stadt und Land, ist Thomas Horat überzeugt.

Premiere am 20. Januar in Schwyz

Die Premiere erlebt der Film «Wätterschmöcker » am 20. Januar 2010 im MythenForum in Schwyz. Anschliessend wird der Film an den Solothurner Filmtagen zu sehen sein. Eine weitere lokale Vorführung ist am 17. April im Waldstätterhof in Brunnen. Auch in den Schweizer Kinos soll dann der Dokumentarfilm anlaufen. Es sei jetzt schon vermerkt, dass zur Premiere in Schwyz 300 Tickets beim «Boten der Urschweiz» verkauft werden. Gleichzeitig werden fünf Tickets verlost. Wann die Eintrittskarten zum Verkauf angeboten werden, wird frühzeitig im «Boten» bekannt gegeben.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Film

Publiziert am

31.12.2009

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schwyzkultur.ch/5sQdPr