In Locarno vertreten: Filmemacher Michael Krummenacher. Bild Edith Meyer
In Locarno vertreten: Filmemacher Michael Krummenacher. Bild Edith Meyer

Film

Krummenachers Film in Locarno nominiert

Das Kollektivwerk «Heimatland» mit Regisseur Michael Krummenacher mischt im internationalen Wettbewerb mit.

Eine düstere Wolke hängt sich über die Schweiz, ein Jahrhundertsturm braut sich zusammen. Zehn junge Regisseure setzten sich in verschiedenen Episoden mit diesem Szenario auseinander. Der Film «Heimatland» thematisiert ein Land im Ausnahmezustand. Gestern wurde bekannt, dass das Kollektivwerk als einziger Schweizer Film im internationalen Wettbewerb um den Goldenen Leoparden am Festival del Film Locarno nominiert ist. Festivaldirektor Carlo Chatrian zeigt sich überzeugt, dass dieser Film, «der das Beste einer neuen Generation in sich trägt», die kommende Kinosaison prägen wird. Ideenträger und künstlerischer Hauptverantwortlicher von «Heimatland» ist der Schwyzer Regisseur Michael Krummenacher. Nicht nur war er dafür zuständig, alle Geschichten zu einem Film zusammenzuführen, er hat als Regisseur auch selber eine Episode zum Film beigesteuert. Diese spielt in Muotathal. Zahlreiche Schauspieler in diesem Teil des Films kommen aus unserer Region, die Statisten ebenfalls. So schafft es sogar der Kirchenchor Muotathal auf die Leinwand in Locarno. Das 68. Filmfestival in Locarno findet vom 5. bis 15. August statt. Neben «Heimatland» sind 17 weitere Filme im internationalen Wettbewerb nominiert.

Bote der Urschweiz (zvg)

Autor

Bote der Urschweiz

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Kategorie

  • Film

Publiziert am

16.07.2015

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