Erste Einzelausstellung: Daniel Amhof vor einigen der freien Natur nachempfundenen Bildern. (Bild Dominique Goggin)
Erste Einzelausstellung: Daniel Amhof vor einigen der freien Natur nachempfundenen Bildern. (Bild Dominique Goggin)

Kunst & Design

Erahnen und dann interpretieren

Seit Samstag präsentiert Daniel Amhof in der Galerie Kunst & Kleider am Hauptort seine erste Einzelausstellung. Das Credo «Äusseres weglassen um das wahre Innere aufzuzeigen» hat er mit 30 unbetitelten Werken gut umgesetzt.

Vor neun Jahren hatte Daniel Amhof an einer Gruppenschau in Luzern, nach dem Abschluss der dortigen Hochschule für Gestaltung im Bereich Bildende Kunst, teilgenommen. Seit acht Jahren arbeitet er im KKL-Aufbauteam, jetzt mit einem 60- Prozent-Engagement als Museumstechniker.

Weiter Ausblick in die Natur

Kürzlich zügelte er von der Schwyzer Herrengasse ins Feldli an der Kollegiumstrasse und geniesst dort den weiten Ausblick. Im Schaufenster der Ratskellergasse 2 locken drei bemalte Holzkisten mit interessanten Farbmischungen ins Innere. Bei «Kunst & Kleider» von Esther Gwerder trifft man auf zahlreiche menschliche Köpfe, oft ohne Augen, Nase und Mund. Andere Bilder zeigen klare, manchmal lächelnde Gesichter mit farbigem Hintergrund. Grau abstrakt und verschwommen zeigt sich das Bild Nummer 24.

Öl aufPapier undaufgezogen

Wie alle weiteren hat es Daniel Amhof mit Öl auf Papier gemalt und auf Holz aufgezogen. Sehr gut gelungen sind die kleinformatigen horizontalen, immer menschenleeren Landschaften. Da ist Meeresnähe, oder manchmal glaubt man sich inAfrika. Der 34-Jährige hat diesen Kontinent noch nie bereist, kennt die Landschaften aber als begeisterter Geo-Leser. Das Fazit des Mannes, der meist nachts kreativ tätig ist: «Ich experimentiere – bin immer am Lernen.»

Ausstellung
bis zum 24. Oktober

Öffnungszeiten:

Dienstag–Freitag
13.30 bis 17.00 Uhr
Samstag
10.00 bis 15.00 Uhr

Apéro mit Künstler:

Samstag,
26. September
11.00 bis 15.00 Uhr

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

15.09.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/k5QhFP