Andy Tschümperlin (links) und Jörg Müller an der Vernissage von Bildern von Rosa María Schuler-Bermúdez. Bild: Thomas Bucheli
Andy Tschümperlin (links) und Jörg Müller an der Vernissage von Bildern von Rosa María Schuler-Bermúdez. Bild: Thomas Bucheli

Kunst & Design

Gegensätze auf Bildern vereinigt

Rosa María Schuler-Bermúdez stellt ihre Werke in der Nova Optik aus.

Aufgewachsen ist Rosa María Schuler-Bermúdez in Peru. Vor 18 Jahren kam die gelernte Schneiderin in die Schweiz. Ihre künstlerischen Werke, welche von der Natur, Beziehungen, Sehnsüchten und vielem Weiteren handeln, stellen ein Abbild ihrer persönlichen Lebenserfahrungen dar. Die heute in Steinen wohnhafte Künstlerin lebte in allen drei Landesteilen von Peru und erlebte somit die Küste, die Anden und den Amazonas. Auf ihren Bildern setzt Rosa Maria Schuler-Bermúdez sich mit ihrer ehemaligen und neuen Heimat akribisch auseinander. Die scheinbaren Gegensätze werden auf den Bildern zu einer Einheit. Dabei verbindet sie auch Farbe mit ihren beruflichen Schneiderutensilien. Die Wurzeln ihrer Arbeiten finden sich in ihrer Kindheit, welche sie in der andinen Bergwelt mit tiefen Flüssen und vielen Farben und Horizonten erlebte. Natürlich kann auch die Üppigkeit des Amazonas erblickt werden. In der Nova Optik am Schwyzer Hauptplatz sind rund 80 farbenfrohe Bilder von Urpi – Schulers Künstlername in der Sprache der Inkas, was Taube meint – zu sehen. In den Werken ist auch die Auseinandersetzung ihrer ehemaligen Kultur mit derjenigen der Schweiz zu sehen. «Mit meinen Bildern erschaffe ich mir Brücken zwischen Vergangenem und Heutigem, meinen Wurzeln und der neuen Welt, dem Leben in einem weiten, farbigen Universum.» Scheinbare Gegensätze werden vereinigt und finden ihren Ausdruck in ihren Bildern.


Bote der Urschweiz / Thomas Bucheli

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

12.11.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/P4myw5