Reger Besuch: Mit viel Interesse wurden Bamerts Bilder begutachtet und kommentiert. Bild Bruno Facchin
Reger Besuch: Mit viel Interesse wurden Bamerts Bilder begutachtet und kommentiert. Bild Bruno Facchin

Kunst & Design

Mit Malen Kinderwunsch erfüllt

Werner Bamert, der pensionierte Arzt, hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren ganz der Malerei gewidmet. In Aquarell und Öl hat er sich vor allem mit der Bergwelt rund um den Vierwaldstättersee beschäftigt. Im «Biser-Hus» lud er am Wochenende zur Ausstellung.

«Meine Lieblingsfarbe ist Blau, und schon als Kind habe ich stets gezeichnet und gemalt», so Werner Bamert gegenüber dem «Boten». Seit seiner Pensionierung vor gut zwei Jahren erfüllt er sich mit der Malerei einen Kindertraum. «Eine Botschaft als Maler habe ich keine, ich will mir und den Leuten ganz einfach Freude bereiten», so Bamert weiter. Ihn fasziniere die Landschaft rund um den Vierwaldstättersee, und da, wie er sagt, Blau seine Lieblingsfarbe ist, kann er diese Farbe auch optimal einsetzen und in vielen Blautönen auch damit spielen.

Nur das Wesentliche zeigen

Die Bilder von Werner Bamert zeigen die Landschaft unserer Region, und obschon er sich («ich bin kein Künstler») auf das Wesentliche konzentriert, sind die Landschaften und sein jeweiliger Standort als Maler klar erkennbar. Die 31 ausgestellten Bilder sind nur die Spitze eines Eisberges, denn der Autodidakt und gelegentliche Kursbesucher Bamert hat etwa 400 Bilder, Skizzen und Studien gemalt. «Das ist ein herrliches Hobby, und reich werden will ich nicht.»

Ausstellung bis 31. März

Allfällige Reinerlöse stellt er der Manaira-Stiftung (Kinderprojekte in Brasilien) zur Verfügung. Dabei kommt ihm auch entgegen, dass er die Räumlichkeiten für die temporäre Galerie (19. Februar bis 31. März) im «Biser-Hus» von Franz Tschümperlin gratis zur Verfügung gestellt erhalten hat. Tschümperlin will dieses Obergeschoss auch nach der Ausstellung in diesem Sinne nutzen und zur Verfügung stellen. «Ich will, dass das Dorf belebt wird.»

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

21.02.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/ES4k89