Viel Interesse: (von links) Lilian Gwerder, Sheila Lindauer und Emma Fässler stellten faszinierende Werke vor. Bild Dominique Goggin
Viel Interesse: (von links) Lilian Gwerder, Sheila Lindauer und Emma Fässler stellten faszinierende Werke vor. Bild Dominique Goggin

Literatur

Bücherkaffee: Literatur vom Feinsten vorgestellt

In der Kantonsbibliothek fand erneut eines der beliebten Bücherkaffees statt. Damen vom Team und Gäste stellten Neuerscheinungen sowie Werke vor, von denen sie besonders fasziniert sind.

Trotz prächtigem Wetter hatten sich sehr viele Leute in der Kantonsbibliothek eingefunden. Auszüge: Lilian Gwerder stellte den Roman «Dinosaurierfedern» von Sissel- Jo Gazan (Hoffmann und Campe) vor. Ins faszinierende Afrika führen fünf Werke von Alexander McCall Smith, diverse Verlage. Und ein historischer Roman von Tilman Röhrig (Pendo) «Caravaggios Geheimnis» über den berühmten Michelangelo. Sheila Lindauer gefällt unter anderem «Reinhard Kaiser: Der abenteuerliche Simplicissimus» des Autors H. J. C. von Grimmelshausen (Eichborn) zur Zeit des 30-jährigen Kriegs. Emma Fässler empfahl den Roman «Spaziergänger Zbinden» (Bilger), wo der 1972 geborene Christoph Simon einen alten Mann hervorragend beschreibt. Als Kind nie geliebt – autobiografisch klingt der neue Roman «SchlechteTochter» von Justine Levy (Kunstmann). Mit «Wir sind die Schrecken aller Monster» von Norbert Landa, LoeweVerlag, empfahl sie ein witziges Kinderbuch.

Mit Illegalen unterwegs

Dann übernahmen Marianne Ehrler sowie die Gäste Jürg Auf der Maur mit seiner Gattin und Autorin Annemarie Regez. «Ein ganzes Leben in kurzer Form», umschrieb Frau Ehrler «Sämtliche Gedichte» von Hilde Domin (Fischer). Von Alissa Walser stammt der Roman betitelt «Am Anfang war die Nacht Musik» (Piper). Mit Flüchtlingen hatte Fabrizio Gatti unter falscher Identität das Mittelmeer überquert und schrieb das sich für Schwache positionierte «Als Illegaler auf demWeg nach Europa» (Kunstmann).

Jürg Auf der Maur empfahl «Post aus Hawaii» von Mark Twain (Mare Verlag): In vier Monaten auf der Insel schrieb der Vielgereiste, der auch die Rigi besucht hatte, 25 Briefe, um Leute anzulocken. Ebenfalls die neue, witzige Liebesgeschichte von David Nicholls «Zwei an einem Tag» (Kein & Aber).Annemarie Regez gefällt der in Chicago angesiedelte turbulente Roman «Das war ich nicht» von Christof Magnusson (Kunstmann). Und von Arno Geiger «Alles über Sally » (Hanser).

Das Paar Sally und Alfred erfährt im Urlaub mit drei bereits halbwegs erwachsenen Kindern, dass in ihrem Wiener Wohnhaus eingebrochen wurde. Während Sally dann daheim aufräumt, nörgelt Alfred nur noch. Sie beginnt daher ein Verhältnis mit Erik, dem Mann ihrer Freundin und dem besten Freund Alberts … Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten.



Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

01.05.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/CVSCrN