Neues Buch: Pfarrer Aloys von Euw mit seinem 17. Buch «Wenn Gallus und Otmar das Abenteuer wagen». Bild Bruno Facchin
Neues Buch: Pfarrer Aloys von Euw mit seinem 17. Buch «Wenn Gallus und Otmar das Abenteuer wagen». Bild Bruno Facchin

Literatur

Neues Buch von Aloys von Euw

In diesen Tagen ist im Verlag Triner AG das 17. Buch von Pfarrer Aloys von Euw erschienen. Es zeichnet in leicht verständlichen Texten die Geschichte von Gallus und Otmar, den Gründern von St. Gallen resp. des Klosters, auf.

«Ich wollte ein Buch schreiben, das alle lesen und auch verstehen können», so Aloys von Euw. Anlass sind die Feierlichkeiten im Bistum St. Gallen während den Jahren 2009 bis 2012, welche auf 1400 Jahre Stadt- und Klostergeschichte zurückblicken. Mit dem Buch «Wenn Gallus und Otmar das Abenteuer wagen» ist ein Werk entstanden, das über das Leben von Gallus, dem Gründer der Stadt St. Gallen, und Otmar, dem Gründer des Klosters, berichtet. Die beiden Heiligen haben nicht nur St. Gallen, sondern die ganze Region Ostschweiz geprägt. In seinem Vorwort schreibt Bischof Markus Büchel: «Auch 1400 Jahre nach seiner Ankunft hat er (Gallus) uns noch etwas zu sagen.»

Typisch Aloys von Euw

Aloys von Euw ist mit Gallus, dem Kirchenpatron von Morschach, besonders verbunden. So ist es ihm gelungen, sein Wissen in «süffigen» Texten als Geschichte von Gallus und Otmar aufzuarbeiten. Das Buch ist mit Aquarellen der Berner Künstlerin Ruth Kerner illustriert. Selbst wenn ein «roter Faden» als ganze Geschichte durch das Buch läuft, kann fast jedes Kapitel als Einzelgeschichte gelesen werden. Wie schon in seinen 16 bereits erschienenen Büchern lässt von Euw eine Prise Humor in seine Texte einfliessen. «Humor und Witz gehören unbedingt in jedes Leben», sagte er und weist darauf hin, dass uns der Humor vom Schöpfer geschenkt wurde und somit legal ist. Aber auch Ungehorsam sei nicht in jedem Fall verwerflich, so von Euw: «Das zeigt auch die Lebensgeschichte der beiden St. Galler Heiligen.»

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

02.07.2010

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schwyzkultur.ch/6DRgAx