Die Goll-Orgel in der Kollegi-Kirch Schwyz. Bild Roger Hüppin
Die Goll-Orgel in der Kollegi-Kirch Schwyz. Bild Roger Hüppin

Musik

100 000 Franken fehlen

Der Freundeskreis Kollegiorgel benötigt noch immer über 100 000 Franken für die Restaurierung der spätromantischen Goll-Orgel aus dem Jahre 1912. Mit jedem Konzert rückt die Umsetzung des Projekts näher.

Der Freundeskreis Kollegiorgel Schwyz und der Jodelklub «Am Rigi» luden am Freitagabend zur 4. Orgelchilbi. Rund 150 Besucherinnen und Besucher kamen in die Kollegiumskirche. Unter der Leitung von Röbi Küttel brachte der Jodelklub «Am Rigi» aus Goldau bekannte Stücke zu Gehör.

Erlös für historische Goll-Orgel

Peter Fröhlich spielte dazu an der historischen Goll-Orgel. Die Erlöse aus der Kollekte kommen jeweils dem Restaurationsprojekt der Goll-Orgel zugute. «Je nach Besucher kommen pro Konzert zwischen 1000 und 2000 Franken zusammen», erklärte Peter Fröhlich. «Insgesamt haben wir schon 362 000 Franken gesammelt. Doch für eine umfassende Restauration samt Rückversetzung in den Ursprungszustand benötigen wir ungefähr 470 000 Franken.»

Chilbistimmung aufgekommen

Mit dem Lied «Grüess Gott» von Robert Fellmann (1935) wurde die Orgelchilbi eröffnet. Peter Fröhlich spielte daraufhin «Es Bureznüni» von Fredy Zwimpfer. Der «Abigjuuz» für Chor a capella stand als nächstes auf dem Programm. Die Komposition stammt aus der Feder von Emil Wallimann, welcher in Ennetbürgen als Musikschulleiter tätig ist. Um Chilbistimmung aufkommen zu lassen, spielte Peter Fröhlich auf zur «Büechler Chilbi», einer Polka von Sepp Boschi.

Lebenlauf

Die vier Jodelsolistinnen Monika Nötzli, Monika Steiner, Doris Iten und Ursi Gasser sangen das Stück «Lebenslauf», welches der Dirigent des Jodelclubs «Am Rigi» geschrieben hat. Röbi Küttel begleitete die Solistinnen mit der Handorgel. Passend zum Lauf des Lebens wurde «E nöie Tag» von Chor und Orgel zum Besten gegeben. Daraufhin begab sich der Chor auf die Empore zu Peter Fröhlich, welcher in der Zwischenzeit den Klassiker «Klarinettenmuckl» und den Marsch «Durch den Wald» von Kasi Geisser spielte. Zum Schluss des vielseitigen Konzertprogramms begaben sich die Jodlerinnen und Jodler wieder nach vorne und liessen den Abend mit «Mier säge Dank» und weiteren Zugaben stimmungsvoll ausklingen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

28.09.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/MSJLbU