An ihrem Jubiläumsabend nahmen die «Echo»-Jodler die Zuhörenden auf eine musikalische Tour de Suisse mit. Bild: Christoph Jud
An ihrem Jubiläumsabend nahmen die «Echo»-Jodler die Zuhörenden auf eine musikalische Tour de Suisse mit. Bild: Christoph Jud

Musik

600 Gäste feierten Jubiläum der «Echo»-Jodler

Am Jodlerabend des Jodlerklubs Echo vom Mythen im Jubiläumsjahr herrschte Grossandrang. Im prall gefüllten MythenForum liessen sich 600 Personen musikalisch verwöhnen.

Der Jodlerklub Echo vom Mythen kann heuer sein 90-Jahr-Jubiläum feiern. Der Höhepunkt im Jubiläumsjahr war das Naturjuuzkonzert im Frühsommer. Am vergangenen Samstagabend wurde nun am traditionellen Jodlerabig der Schlusspunkt der Jubiläumsfestivitäten gesetzt. Eines solch grossen, feierlichen Anlasses würdig war die extrem grosse Beteiligung des Publikums. Bereits eine halbe Stunde vor Türöffnung standen viele Besucher vor dem noch geschlossenen Eingang zum MythenForum in Schwyz, und noch vor der regulären Öffnung des Festlokals strömten die Besucher in den festlich geschmückten Grossen Mythensaal. Rund 600 Personen fanden Platz. Allerdings reichte es nicht für alle zu einem Sitzplatz an einem Tisch. Doch für einen Stuhl und einen Platz entlang der Bühne oder an den Seitenwänden reichte es auch für die letzten Besucher noch. Unter dem Motto «Über Stock und Stei» unternahmen die Jodler Echo vom Mythen zusammen mit ihren Gästen eine musikalische Reise mit Naturjuuz und Jodelliedern durch das Land. Eine musikalische Tour de Suisse mit viel Abwechslung Der Dirigent Paul Bürgler hatte mit dem Gesamtchor und auch mit der Kleinformation der «Echo»-Jodler ein zum Motto passendes Musikprogramm einstudiert. Mit dem «Muotitaler», einem traditionellen Naturjuuz, startete die musikalische Reise in der Heimat. Weiter waren auch ein traditionelles Chlausenzäuerli, vorgetragen von der Kleinformation, oder der Klassiker «Kamerade» von Mathias Zogg zu hören. Auch die Walchwiler Gastformation Jodlerklub Edelweiss erfreute die Zuhörenden mit gehörfälligen Melodien. Und zwischendurch kam das Publikum immer wieder in den Genuss von lüpfigen Klängen des bestbekannten Handorgelduetts Gebrüder Rickenbacher aus Illgau.


Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

05.11.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/fT3fUr