Gemeinderat Markus Furrer überreichte Raphaela Reichlin, Lydia Opilik, Severin Suter und Cyrill Greter eine Beethoven- Büste.
Gemeinderat Markus Furrer überreichte Raphaela Reichlin, Lydia Opilik, Severin Suter und Cyrill Greter eine Beethoven- Büste.
Schon zum fünften Mal begeisterte das Ensemble Kulturschock die Gäste im Schwyzer «Hirschen» mit einem Bar-Rock-Konzert. Bilder: Christoph Jud
Schon zum fünften Mal begeisterte das Ensemble Kulturschock die Gäste im Schwyzer «Hirschen» mit einem Bar-Rock-Konzert. Bilder: Christoph Jud

Musik

Anerkennung für Kulturschock

Im Rahmen des 5. Bar-Rock-Konzerts von Kulturschock im «Hirschen» erhielten die Initianten den Kultur-Anerkennungspreis der Gemeinde Schwyz.

Vor vier Jahren wurde die Barockformation Kulturschock von den ehemaligen Mitgliedern des Mythenquartetts gegründet. Cyrill Greter (Bratsche), Raphaela Reichlin (Geige), Lydia Opilik (Sopran) und Severin Suter (Cello) treten seither erfolgreich in Bars und Clubs auf und durchmischen ein Publikum, das zwar auch, aber nicht nur aus Klassikliebhabern besteht. Bach und Vivaldi klingen an diesen ungewöhnlichen Aufführungsstätten ganz anders als etwa in einem Konzertsaal. Bereits zum fünften Mal trat am Freitag das Kulturschock-Barockensemble für ein Bar-Rock-Konzert im Hirschen Pub in Schwyz auf. Die Vierer-Stammformation wurde dabei verstärkt durch den holländischen «Teufelsgeiger» Daniel Frankenberg sowie den Cembalisten Shuntaro Sugie aus Japan.


Grosse Überraschung für die verdutzen Kulturschock-Macher


Am Ende des Konzerts wurden die «Kulturschocker» selbst etwas geschockt – im positiven Sinn jedoch. Der Schwyzer Gemeinderat und Vorsteher des Ressorts Kultur, Markus Furrer, überreichte den vier Gründungsmitgliedern von Kulturschock den Kulturanerkennungspreis der Gemeinde Schwyz. Jedes der vier Mitglieder durfte eine Büste von Beethoven entgegennehmen, die einen geschockten Gesichtsausdruck trägt. Gemeinderat Furrer meinte in seiner Laudatio: «Die Idee, klassische Musik an die Jungen zu vermitteln, ist sehr innovativ, vielleicht auch etwas mutig, ja sogar schockierend – eben Kulturschock.»


Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

24.12.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/7m284H