Die Kapelle Gupfbuebä: (von links) Dani Häusler, Klarinette, Ueli Stump, Klavier, Dominik Lendi, Bass, und Jörg Wiget, Akkordeon, präsentieren ihre neue CD.
Die Kapelle Gupfbuebä: (von links) Dani Häusler, Klarinette, Ueli Stump, Klavier, Dominik Lendi, Bass, und Jörg Wiget, Akkordeon, präsentieren ihre neue CD.

Musik

CD mit politischer Botschaft

Die Kapelle Gupfbuebä um den Schwyzer Ausnahmekönner Dani Häusler bringt eine neue CD heraus. Damit verbunden ist eine politische Botschaft, die CD trägt den Titel «Mit de Bahn uf d’Rotenflue».

Im letzten Jahr hat Häusler die Stücke komponiert. «Es lief mir wunderbar von der Hand», verriet er dem «Boten», «eigentlich wollte ich die letzten 20 Jahre diese CD machen, war aber erst jetzt mit all meiner Erfahrung dazu fähig.» Das neueste Werk des begnadeten Klarinettisten beinhaltet die Musik seiner Jugend. Mit den Gupfbuebä hat Häusler 1986 zu musizieren begonnen. «Es ist die Musik, die uns als junge Musikanten so begeistert hat, dass wir so viel geübt und gespielt haben, bis wir das Potenzial zum Berufsmusiker zusammenhatten», erklärt Häusler, «oder kurz gesagt – konzertante Innerschwyzer Ländlermusik.»

«Stellt wieder eine Bahn hin»

Speziell an der neuen CD ist neben dem musikalischen Inhalt die politische Komponente, die damit verbunden ist. Das Eröffnungsstück ist ein Schottisch namens «Mit de Bahn uf d’Rotenflue», was zugleich auch zum CD-Titel wurde. Eine klare Ansage? «Ja. Ich finde es unverständlich, dass die Bahn ohne Ersatz aufgelöst wurde», führt Häusler aus, «die Rotenflue ist aus meiner Sicht der schönste Aussichtspunkt im Talkessel neben den Mythen selber. Darum finde ich: Stellt einfach wieder eine Bahn hin.» Sein Wunsch und die neue CD hätten auch Gemeinsamkeiten, wie Häusler sagt: «Die Musik wie die Bahn waren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aktuell. Beides lohnt sich heute wieder aufzugreifen.»

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

10.03.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/TvTNei