«Ä Schwyzer Liebi»: Eine musikalische Geschichte des Gemischten Chors Schwyz, im Bild mit der Sopranistin Gabriela Bürgler. Bild Orlanda Senn
«Ä Schwyzer Liebi»: Eine musikalische Geschichte des Gemischten Chors Schwyz, im Bild mit der Sopranistin Gabriela Bürgler. Bild Orlanda Senn

Musik

«Dibidäbi, lüpf dis Bei»

Mit einer musikalischen Geschichte feierte der Gemischte Chor Schwyz sein 20-jähriges Bestehen. «Ä Schwyzer Liebi» hat am Wochenende zahlreiche Musikfreunde begeistert.

Bethli ist über beide Ohren in Sepp verliebt. Dieser aber hat nur Augen für Bethlis Schwester Marie. Weil Marie einen anderen Mann heiratet, verlässt Sepp das Dorf und reist in die Welt hinaus. Aus dieser Liebesgeschichte und ihrer Fortsetzung stellte der Gemischte Chor Schwyz eine musikalische Geschichte aus Schwyzer Volksliedern zusammen. Grundlage war ein einzigartiger Notenfundus, der 2004 von der kantonalen Kulturkommission in zwei «Schwyzer Heften» publiziert wurde.

Musikalische Herausforderungen

Der Chor, unter der musikalischen Leitung von Hansjörg Römer, stellt sich immer wieder neuen musikalischen Herausforderungen. Bernarda Stadler ist die Projektleiterin dieses Jubiläumskonzertes. Den Chor unterstützten die beiden Solisten Gabriela Bürgler (Sopran) und Marcel Fässler (Tenor) mit ihren herausragenden Stimmen sowie Andrea Ulrich amAkkordeon und Markus Wüthrich am Klavier. Peppino Beffa erzählte zwischen den Liedern den Fortgang von Bethlis Schicksal und spätem Liebesglück.

Regionaler Kulturbeitrag

Während einer guten Stunde durfte man in der reformierten Kirche Schwyz/Ibach in eine berührende Geschichte von anno dazumal eintauchen, wo getanzt, gelacht, getratscht und geweint wurde. Mit Liedern wie «im Bärgland», «Muoss eister dra sinne» oder «S Plangliedli» schenkte der Chor dem Publikum einen nicht alltäglichen, hervorragenden Kulturbeitrag.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

30.05.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/Vc42wN