Exzellente Musik, hervorragendes Essen: Die Feldmusik Schwyz begeisterte. Bild Ilona Scheiber
Exzellente Musik, hervorragendes Essen: Die Feldmusik Schwyz begeisterte. Bild Ilona Scheiber

Musik

Ein Stück Grossbritannien in Schwyz

Am Samstag begrüsste die Feldmusik Schwyz mit ihrem Programm «Very British» ein zahlreiches Publikum im MythenForum Schwyz. Bereits zum dritten Mal verwöhnte sie ihre Zuhörer mit einem fantastischen Abendessen mit passender musikalischer Begleitung.

Die Feldmusik Schwyz eröffnete den Abend mit dem majestätischen «Royal Processional». Nach einer kurzen Begrüssung durch Präsidentin Cornelia Hediger übernahm der «Very British» Gentleman Andrew Brownrigg das Mikrofon. Mit «Best of British», einem Medley aus verschiedenen englischen Liedern, wie der Nationalhymne und «Greensleeves», wurde das Publikum auf die Vorspeise eingestimmt.

Auch kulinarische Köstlichkeiten

Während man die Ochsenschwanzsuppe genoss, gab die Feldmusik «Suite On Celtic Folk Songs» zum Besten. Das aus drei irischen Melodien komponierte Stück erntete grosse Begeisterung. «Highland Cathedral » entführte die Zuhörer und Geniesser in die schottischen Highlands. Ein besonderer Höhepunkt war der Dudelsackspieler Heinz Weyermann. Nachdem der Salat serviert worden war, wurde das fröhlich beschwingte «St. Patrick Dances» gespielt. Mit «Don’t Cry For Me Argentina» von Andrew Lloyd Webber beendete die Feldmusik die Vorspeise und ging zum Hauptgang über. Während das Publikum Roastbeef an Pfeffersauce verspeiste, wurde es mit «The Best Of Beatles» poppiger auf der Bühne. Das Medley aus bekannten Hits, wie «Let It Be» und «Yesterday» stiess auf grossen Beifall. Eine besondere Showeinlage präsentierten die Querflötistinnen, die als Beatles einen kleinen Tanz vorführten. «Kilaloe» brachte Heinz Weyermann zurück auf die Bühne. Dieses Mal liesen die Zuhörer ihn allerdings nicht einfach so wieder gehen. Es wurde eine sofortige Zugabe verlangt und trotz des vorzüglichen Essens begeistert mitgeklatscht.

Viel Schwung

Fetzig ging es weiter mit «Shepherd’s Hey», und als grandiosen Abschluss spielte die Feldmusik Phil Collins’ berühmtes «Two Worlds» aus dem Disney-Trickfilm Tarzan. Von den drei Zugaben begeisterte vor allem «Amazing Grace», bei dem Heinz Weyermann nochmals zum Einsatz kam, und mit der Singeinlage in «Yellow Submarine» bewies die Feldmusik, dass sie auch aus guten Sängerinnen und Sängern besteht. Es war ein absolut gelungener Abend, und Andrew Brownrigg verabschiedete ein glückliches und sattes Publikum.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

02.05.2011

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schwyzkultur.ch/a35hXy