Marie Louise Werth (von links), Giusep Quinter, Gion Andrea Casanova und Ursin Defuns sangen für 450 begeisterte Zuhörende. Bild Christoph Jud
Marie Louise Werth (von links), Giusep Quinter, Gion Andrea Casanova und Ursin Defuns sangen für 450 begeisterte Zuhörende. Bild Christoph Jud

Musik

Furbaz stimmen auf Weihnachten ein

450 Personen liessen sich im MythenForum von der Bündner Gesangsformation Furbaz musikalisch auf Weihnachten einstimmen.

Furbaz verzaubern auch nach 30 Jahren noch immer im Advent in vollen Konzertsälen mit ihren Liedern. Die ehemaligen Klosterschüler von Disentis formierten sich 1984 mit der singenden Pianistin Marie Louise Werth zur Formation Furbaz – zu Deutsch: Lausbuben. Während sieben Jahren erlebte Furbaz grosse Aufmerksamkeit, unter anderem mit drei Teilnahmen an der nationalen Ausscheidung zum Concours Eurovision de la Chanson. Mit dem Lied «Viver senza tei» durften Furbaz 1989 die Schweiz am «Concours » vertreten. Nach einer 14-jährigen Pause kehrten Marie Louise Werth, Giusep Quinter, Gion Andrea Casanova und Ursin Defuns 2004 auf die Musikbühne zurück. Seither erfreut das Bündner Quartett immer nur in der Adventszeit mit Weihnachtsliedern die Konzertbesucher. So auch am vergangenen Dienstagabend 450 Personen im Schwyzer MythenForum.

Abwechslungsreiches Programm

In einer passenden Kulisse mit stimmungsvollen Bildern zur Jahreszeit präsentierten Furbaz einen abwechslungsreichen Querschnitt von Weihnachtsliedern aus aller Welt und in sieben Sprachen, darunter mehrfach auch in ihrerMuttersprache Rätoromanisch. Mit dem Choral «Magnificat», aus der Feder von Furbaz-MitgliedUrsin Defuns, dem «Hallelujah» von Leonard Cohen oder auch mit «Amigos Para Siempre» von Andrew Lloyd Webber stellten Furbaz ihre stimmliche Vielfalt unter Beweis. Aber auch rockig-fetzige Rhythmen wie «Put Your Hand InThe Hand» oder «Go Tell It On The Mountain» brachten das Publikum zum Mitklatschen. Mit «Clara Notg» (Stille Nacht) verabschiedeten sich Furbaz feierlich. Nach zwei ihrer Hits als Zugaben entliessen sie die Zuhörenden in die verregnete Adventsnacht.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.12.2014

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schwyzkultur.ch/MHg6Wa