Da staunte Graziella Contratto: Die Verantwortlichen des Kulturtalks befragten Menschen, die ihr nahestehen, so auch die Eltern Magi und Walter Contratto.
Da staunte Graziella Contratto: Die Verantwortlichen des Kulturtalks befragten Menschen, die ihr nahestehen, so auch die Eltern Magi und Walter Contratto.
Graziella Contratto über starke Frauen und Wunderkinder - 1

Musik

Graziella Contratto über starke Frauen und Wunderkinder

Graziella Contratto hat etwas zu erzählen. Das bewies sie im Schweizer Fernsehen.

In «Star extra», dem Kulturtalk von Sonntagnacht, war Graziella Contratto bei Sandra Studer zu Gast. Die 45-jährige Schwyzerin war eine eloquente Gesprächspartnerin, offen, fröhlich und durchaus bereit, auch Privates zu erzählen. Mit 43 Jahren wurde Graziella Mutter. Seither sei sie als Mensch «abgerundeter». Im Mittelpunkt der Sendung stand die Schwyzerin als Dirigentin, die auch Neues wagt. So war ihre Zusammenarbeit mit Ursus und Nadeschkin ein durchschlagender Erfolg – 50 000 Menschen sahen «Im Orchestergraben». Angesprochen wurden auch Contrattos Jugendjahre in Schwyz. Man sah sie mit anderen Kindern chlefelen und hörte, dass sie brav frühmorgens Geige geübt hat. Graziella Contratto kugelte sich vor Lachen auf dem Sofa, als Pius Rohner, ihr Gymnasiallehrer im Theresianum, ihre Sechs in der Matura und sie als Ausnahmeerscheinung lobte. Ihre Mutter Magi aber meinte: «Sie ist kein Wunderkind.» Weiter outete sich die Dirigentin als Kennerin der Serie «Mad Man» um den Werber Don Draper und seine Affären, die das Schweizer Fernsehen montags ebenso spät ausstrahlt wie das Gespräch mit ihr tags zuvor.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.02.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/ryX4bQ