Zweifellos ein Talent: Nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch instrumental wusste Nina zu gefallen und begleitet ihren Vater Peter Reber.
Zweifellos ein Talent: Nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch instrumental wusste Nina zu gefallen und begleitet ihren Vater Peter Reber.

Musik

Grossaufmarsch für Peter Reber

Peter Reber und seine Tochter Nina gastierten am Donnerstag vor 550 Besuchern im Mythen Forum. Nach seinen Auftritten mit «Peter, Sue und Marc» und einer Solokarriere füllt er nun mit Tochter Nina in seiner «dritten Ausgabe» die Säle. Das Publikum war begeistert.

Seine Hits wie «Grüeni Banane», «Jede bruucht sy Insel», «Der Sunne entgäge» etc. sind Kult geworden und mit dem «Hippigschpängschtli» hat er wohl den Vogel für alle Generationen definitiv abgeschossen. Mit dem «Gschpängschtli» haben Peter Reber und Nina auch im MythenForum das begeisterte Publikum endgültig mit Klatschen und Mitsingen abgeholt, doch zu werten, welches Stück nun das schönste gewesen ist, wird wohl kaum jemand wagen. – Schön waren sie allemal.

Nina, ein wertvoller «Farbtupfer»

Tochter Nina, seit einigen Jahren musikalische und gesangliche Begleitung von Peter Reber, ist eine echte Bereicherung. Sie lässt mit ihrer Stimme die alten Lieder neu aufleben. Dabei kommt nichts völlig Neues heraus, aber ihr Mitwirken macht eben den kleinen Unterschied. Peter Reber braucht auch heute keinen Klamauk auf der Bühne. Seine Erklärungen zu den Liedern sind ebenso klar und einfach wie die Texte selbst. Sie sind leicht zu verstehen und zugleich etwas wie eine Biografie der Familie Reber, welche während sieben Jahren auf der Jacht «Cindy» durch die Weltmeere kreuzte. Optisch untermalt wurden die Lieder durch Bilder aus dem Familienalbum, und Reber erklärte einleitend, dass diese Bilder «für diejenigen da sind, welche die Musik nicht mögen».

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

26.11.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/rv8HsM