Zwei Trompeten, Posaune, Tuba und Philipp Schulze (links) am Horn, das sind Lucerne Chamber Brass. Bild Chamber Brass
Zwei Trompeten, Posaune, Tuba und Philipp Schulze (links) am Horn, das sind Lucerne Chamber Brass. Bild Chamber Brass

Musik

Grosser Auftritt von Spitzenmusikern in der Kollegikirche

Fünf Blechbläser und ein Organist lockten am Vorabend des Dreikönigstages mehr als 300 Musikfreunde in die Kollegikirche.

Der Steiner Hornist Philipp Schulze, beliebter Solist, Musikschullehrer und Gastmusiker in hiesigen Blasmusikvereinen, hatte für einmal ein Heimspiel. Mit dem Bläserquintett «Lucerne Chamber Brass» und dem Organisten Peter Fröhlich spielte er am Sonntagabend ein festliches Neujahrskonzert in der Kollegikirche Schwyz. Zu ihm gestellten sich Pirmin Rohrer (Posaune), Daniel Schädeli (Tuba), Basil Hubatka und Philipp Hutter (beide Trompete).

Klassisch, jazzig und beschwingt

Die fünf Profi-Blechbläser mit eindrucksvollen Biografien zeigten sich klassisch, jazzig und beschwingt. Sehr eindrucksvoll war das Halleluja von G. F. Händel, mit dem das Konzert eröffnet und die Zuhörenden über ihre Köpfe hinweg von der Orgel her beschallt wurden. Mit weihnächtlichen Melodien setzten sie auch ruhigere Akzente in ihren Auftritten, die sie abwechselnd mit der Orgel auf der Empore und als Quintett im Chor bestritten. Organist Peter Fröhlich malte mit der 101-jährigen Goll- Orgel den musikalischen Teppich und glänzte mit barocken, romantischen und ganz modernen Solostücken.

Meister ihres Instruments

«Es ist für mich ein grosses Erlebnis, mit solchen Spitzenmusikern zu musizieren. Sie sind Meister ihres Instruments und treten sonst im KKL und anderen grossen Häusern auf», erklärte der Seebner Organist. Brassfreunde und Freunde der Kollegiorgel kamen auf ihre Kosten, horchten andächtig und applaudierten erst, als auch der letzte Ton der anspruchsvollen Kammermusik verklungen war. Mit zwei Zugaben bedankten sich die Musiker für das grosse Interesse und das Ausharren in der kalten Kollegikirche.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

06.01.2014

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schwyzkultur.ch/UVM6YA