Von «Ave Maria» bis «Stille Nacht»: Peter Fröhlich sorgte für weihnächtliche Stimmung. Bild Sandrine Hedinger
Von «Ave Maria» bis «Stille Nacht»: Peter Fröhlich sorgte für weihnächtliche Stimmung. Bild Sandrine Hedinger

Musik

«Himmlische Klänge» geboten

Hingebungsvoll und einfühlsam sorgte Peter Fröhlich am Stephanstag an der Orgel in der Kollegiumskirche für eine meditative Stimmung.

Am letzten Mittwochabend verlieh Peter Fröhlich mit seinem stimmungsvollen, meditativen Konzert der spätromantischen Goll-Orgel in der Kollegiumskirche Schwyz alle Ehre. Der Musiker begrüsste sein Publikum persönlich und lud alle Anwesenden ein, sich von den Weihnachtsstücken und den «himmlischen Klängen der neu renovierten Orgel» bezaubern zu lassen. Gesagt, getan. Auf dem Programm standen zwölf Stücke aus der Zeit des Barocks bis hin zur Romantik von Georg Friedrich Händel über Henri Mulet bis Ludwig van Beethoven. Fröhlich legte auch besonderen Wert darauf, neben all den Klassikern unter den Musikern ebenfalls Werke von heute weniger bekannten Komponisten in seinem weihnächtlichen Konzert vertreten zu haben. Denn auch solche dürften auf keinen Fall in Vergessenheit geraten, wie er in der Begrüssung betonte.

Kerzenschein und Glockenklang

Von Kerzen umgeben, lauschten die Zuhörerinnen und Zuhörer von Anfang an den zarten Melodien. Es gelang Peter Fröhlich, die Kälte in der Kollegiumskirche bildlich mit Wärme undWohlbehagen zu füllen. Nach den zwölf Stücken und dem herzlichen Beifall des Publikums erhob sich Fröhlich mit denWorten, dass er zwar noch eine Zugabe bereithätte, die Kirchenglocken aber in wenigen Augenblicken schlagen würden. Nichtsdestotrotz setzte er sich noch einmal hinter die Register und erwies sich erneut als begnadeter Orgelspieler und Meister seines Fachs und liess die neu renovierte, 100-jährige Goll-Orgel noch einmal erklingen.

Bote der Urschweiz

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Bote der Urschweiz

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

28.12.2012

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