Moderator Sven Epiney (rechts) zeigt auf Sieger Gustav; daneben Noëmi Nadelmann (3.) und Padi Bernhard (2.) (Bild: SF)
Moderator Sven Epiney (rechts) zeigt auf Sieger Gustav; daneben Noëmi Nadelmann (3.) und Padi Bernhard (2.) (Bild: SF)
Mit dem Lied «Lollipop» von Mika startete der Bernheart-Chor in die Finalsendung. (Bild: SF)
Mit dem Lied «Lollipop» von Mika startete der Bernheart-Chor in die Finalsendung. (Bild: SF)
Grafik zum Verlauf der Platzierungen: Padi Bernhards Chor schwang meist obenaus. (Grafik: SF)
Grafik zum Verlauf der Platzierungen: Padi Bernhards Chor schwang meist obenaus. (Grafik: SF)

Musik

Kampf der Chöre: Bernhard knapp am Sieg vorbei

Zweiter Platz für den Bernheart-Chor: Den Sieg in der SF-Sendung «Kampf der Chöre» konnte gestern Abend der Chor des Freiburger Musikers Gustav für sich erringen.

Die Spannung war enorm. Noëmi Nadelmann, Gustav und Padi Bernhard zitterten mit ihren Chören um den Sieg. Sven Epiney machte es spannend, zögerte die Entscheidung beinahe bis ins Unendliche heraus. Der erste Name fiel, der dritte Platz: Noëmi Nadelmann. Da wurde es für den Schwyzer Chor von Padi Bernhard erst richtig spannend. Dann war es klar: Gustav und sein Chor haben den Sieg errungen – durch viel Witz und noch mehr Musikalität. Padi Bernhard und sein Bernheart-Chor landeten auf dem guten zweiten Platz.

Von Celine Dion bis Elektropop

Der Chor des Brunner Musikers präsentierte gestern eine farbenfrohe Interpretation des Songs «Lollipop» von Mika. Beim zweiten Auftritt wagte man sich an den Song «Ne partez pas sans moi» (geschrieben von Nella Martinetti), mit dem Celine Dion 1988 den Eurovision Song Contest für die Schweiz gewann. Gustav und sein Chor gewannen die Sendung mit einer Elektro-Pop-Version des Schlagers «Ein Student aus Uppsala» von Kirsti und einer Latino- Ausgabe von Whams «Last Christmas ». Noëmi Nadelmanns Chor landete mit «O Fortuna» aus Carl Orffs «Carmina Burana» und einem Operetten- Medley auf dem dritten Platz.

Fortsetzung des Kampfes?

Wird der «Kampf der Chöre», der erfolgreich gestartet ist, nun fortgeführt? «Das wissen wir noch nicht, das wird aber sicher zur Diskussion stehen», erklärte SF-Sprecher Harry Zenklusen. Die Sonntagabend-Livesendung hatte im Schnitt immer über 600 000 TV-Zuschauer, zu Spitzenzeiten waren sogar knapp eine Million TV-Fans dabei.



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Weitere Infos

kampfderchoere.sf.tv

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

29.11.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/AMWUfL