Max Lässer und das kleine Überlandorchester begeisterten in Schwyz.
Max Lässer und das kleine Überlandorchester begeisterten in Schwyz.

Musik

Lässer meets Folklore

Mit dem Schübelbacher Anton Bruhin und dem Einheimischen Markus Flückiger spielten auch zwei Schwyzer im kleinen Überlandorchester von Max Lässer auf. Das Konzert im ausverkauften Chupferturm begeisterte.

Am «Jazz meets Folklore»-Festival Anfang September musste Max Lässer und sein kleines Überlandorchester um Aufmerksamkeit bitten, das MythenForum war als Konzertlokal etwas gar gross. «Wir machen keine Festhüttenmusik», bekräftigte er am Samstag im ausverkauften Chupferturm nochmals. Die 130 Besucherinnen und Besucher waren denn auch von Beginn weg ganz Ohr. Für seine neue Tournee hat der Saitenzauberer wiederum ein Programm zusammengestellt, das sich an Volksmusik orientiert, wie sie im letzten Jahrhundert in der Schweiz gespielt wurde. Manchmal waren es nur ein paar Takte, die von einem traditionellen Stück übermittelt wurden. «So mussten wir halt dazu komponieren. » Entstanden sind gefällige Stücke in der unverkennbaren Art von Max Lässer.

Auf das Trümpy gekommen

1968 war es, als der Schübelbacher Anton Bruhin bei einem Konzertbesuch in Zürich erstmals ein Trümpy hörte. Davon begeistert, begann er es selbst zu spielen und perfektionierte im Laufe der Jahrzehnte sein Können. Einen eindrücklichen Beweis lieferte er dazu als Gastmusiker mit verschiedenen Soloeinlagen. Zum kleinen Überlandorchester gehört auch Markus Flückiger. Nach Lebensstationen im äusseren Aargau, in Muotathal und Altdorf wohnt der Schwyzerörgeli-Künstler jetzt im Oberfeld in Schwyz. Neben seinem Können an den Knöpfen komponiert er auch immer wieder neue Stücke. «Der kann gleich schnell Noten schreiben, wie ich Zeitung lesen», sagte Max Lässer dazu. Einige Kostproben des Schaffens von Markus Flückiger gab es zu hören – und weil das Konzert am Samstag in Schwyz stattfand natürlich auch seine neuste Komposition: «Im Oberfeld».

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.12.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/jygBPk