Musik und Farbe: Gipsy Kammermann brachte die Melodien aus «Zooveniers» aufs Papier. Bilder: Beat Gwerder
Musik und Farbe: Gipsy Kammermann brachte die Melodien aus «Zooveniers» aufs Papier. Bilder: Beat Gwerder

Musik

Mit Musik und Farbe Gutes getan

Die Feldmusik Schwyz unter der Leitung von Bernd Pfeiffer bot zusammen mit Andrea Ulrich und Gipsy Kammermann ein buntes Konzert.

Im voll besetzten MythenForum Schwyz durfte die Feldmusik Schwyz unter der Leitung von Bernd Pfeiffer am Samstag ihr Frühlingskonzert spielen. Für einen zusätzlichen Farbtupfer sorgten die nicht unbekannten Gäste Andrea Ulrich mit einer weiteren Klangfarbe am Akkordeon und Gipsy Kammermann im knallgrünen Pulli und Künstlerberet. Durchs Programm führte mit viel Witz und Charme Marcel Ulrich, ein «Fan der ersten Stunde» von Andrea Ulrich, wie er als ihr Bruder stolz und lächelnd verkündete. Wie gewohnt startete die Feldmusik feierlich mit dem Marsch, «Festival Day» von Mario Bürki, ins Konzert. Auch wenn die Feldmusik schon lange nicht mehr reine Männersache ist und die Frauen gar in Überzahl sind, sorgte Marcel Ulrich mit der Ansage des Stücks «Tanga pour Claudia» gemäss dem Vorbild zur Debatte bezüglich «Herrengasse » bzw. «Frauengasse» für nur einen von unzähligen Lachern. «Tango pour Claude», wie das Stück von Richard Galliano richtig heisst, spielte die Feldmusik zusammen mit Andrea Ulrich, die mit ihren virtuosen Akkordeonklängen beeindruckte.


Gipsy, der Sänger oder doch nicht?


Viele fragten sich ja, ob Gipsy Kammermann nun unter die Sänger gegangen ist, oder was genau macht der bekannte Karikaturist zusammen mit der Feldmusik? Spätestens im Stück «Zooveniers» wurde dieses Rätsel gelöst. Das Stück vertont einen Tag im Zoo, über den Eingangsbereich, an den verschiedenen Tiergehegen vorbei bis zum Ausgang am Ende des Tages. Gipsy verbildlichte dabei jede der Melodien direkt in seinem unverkennbaren Stil. Für Begeisterung sorgte nicht nur das fertige Kunstwerk, sondern auch, dass dieses für 400 Franken ersteigert wurde und der Erlös an «Schwyzer hälfid Schwyzer» geht. Der zweite Konzertteil enthielt weitere unterhaltsame Klassiker wie «Scent of Spring», ein Medley von Michael Jackson, «Despacito» oder «Mazurka Italiana », ein weiteres Stück zusammen mit Andrea Ulrich. Das Publikum war begeistert und verlangte mit riesigem Applaus nach Zugaben, welche Musikanten und Akkordeonistin gerne gewährten.


Bote der Urschweiz / Manuela Brugger

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

27.05.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/934iVD