Nach 15 Jahren legte Paul Gisler den Dirigentenstab bei den Ibächlern beiseite.
Nach 15 Jahren legte Paul Gisler den Dirigentenstab bei den Ibächlern beiseite.

Musik

Paul Gisler verabschiedet

Die Brass Band Musikverein Ibach erteilte ihrem Dirigenten die Ehrenmitgliedschaft. Im MythenForum Schwyz bereitete sie ihm einen würdigen Abgang.

15 Jahre lang leitete der Urner Paul Gisler die Brass Band Musikverein (BBMV) Ibach. Am Samstagabend besuchten über 400 Personen die Abschiedsvorstellung von und für Dirigent Paul Gisler. Das Konzert war geprägt von humorvollen Sketcheinlagen, gespielt von den Cornett-Spielern Marcel Ulrich und Martin Simeon. Sie betrieben eine Zeitmaschine und stellten diese auf Hauptereignisse im Leben des scheidenden Dirigenten ein. Dazu war viel Musik zu geniessen, so auch zum Schluss ein Lieblingsstück von Gisler, welches er aus einem Sessel geniessen durfte.

15 Jahre sind lange Zeit

Im Gespräch mit dem «Boten» bezeichnete Gisler den Unterhaltungswettbewerb 1998 im MythenForum, wo die BBMV Ibach alle drei Titel abholte, als schönstes Ereignis in den 15 Jahren als Dirigent. Auf die gesteckten Ziele seiner Amtszeit angesprochen, erwähnte der 51-Jährige die Weiterführung der Brass-Band-Musik und den Ausbau des Repertoires sowie die Durchführung von Konzerten, die dem Publikum gefallen. Das sei ihm mit der BBMV Ibach all die Jahre gelungen. Betreffend die Rücktrittsgründe erwähnte Gisler die lange Zeit von 15 Jahren, was überdurchschnittlich lang sei. Man verändere sich, die Band verändere sich, und schliesslich werde alles zur Routine. Dies sei der richtige Moment für den Rücktritt nach einer langen, schönen Zeit.

Wertschätzungfür Arbeit

Gisler zeigte sich hocherfreut über die erhaltene Ehrenmitgliedschaft. Diese zeige die Anerkennung seiner Arbeit. Dies sei eine Wertschätzung, die nicht jeder erhalte. Er werde den Kontakt mit dem Verein aufrechterhalten und die Entwicklung der BBMV Ibach weiterverfolgen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

17.01.2011

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www.schwyzkultur.ch/P6BVE7