Max Lässer (Gitarre), Patrik Sommer (Bass), Markus Flückiger (Schwyzerörgeli) und Töbi Tobler (Hackbrett) bilden das Überlandorchester. Bild Josef Grüter
Max Lässer (Gitarre), Patrik Sommer (Bass), Markus Flückiger (Schwyzerörgeli) und Töbi Tobler (Hackbrett) bilden das Überlandorchester. Bild Josef Grüter

Musik

Überlandorchester begeisterte

Max Lässer und sein Überlandorchester spielten feinste Alpenmusik. Für Markus Flückiger wars ein Heimspiel.

Volles Haus und grosse Begeisterung am vergangenen Samstagabend im Chupferturm: Der Gitarrist Max Lässer, ein Dinosaurier in der Schweizer Musikszene, ist zurzeit mit seinem Überlandorchester unterwegs. Mit dabei ist auch der Schwyzerörgeler Markus Flückiger.

Heimspiel für Flückiger

Schweizer Volksmusik und deren Instrumente in Kombination mit zeitgenössischen Klängen bilden das eigentliche Erfolgsrezept des Überlandorchesters. Der erste Teil des Abends dominierten Musikstücke des Schwyzers Markus Flückiger. Verschiedene Kompositionenwie «Muota», «Tschädärä Füess» oder «Oberfeld» deuten auf die Verbundenheit des virtuosen Schwyzerörgelispielers mit seiner jetzigen Heimat.

Einflüsse verbinden

Das Überlandorchester versteht es blendend, traditionelle Volksmusik mit internationalen Einflüssen, jazzigen Elementen und melancholischen Melodien zu verbinden. Im farbigen Abendprogramm finden sich unter anderem ein Oberiberger Walzer in Moll, eine langsame Berner Polka, aber auch verschiedene Eigenkompositionen mit virtuosen Improvisationen. Trotz fremdländisch klingender Elemente fühlt man sich bei dieser Musik in der Schweizer Volksmusik zu Hause. Der lang anhaltende Schlussapplaus zeigte: Den Schwyzern hats gefallen.

Bote der Urschweiz (Josef Grüter)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

20.04.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/GCscXC