Auftritt in Schwyz: Nuria Richner trägt ihre Bachelorarbeit mit ihren Studienkolleginnen in Luzern und im Ital-Reding-Haus in Schwyz vor. Bild Thomas Bucheli
Auftritt in Schwyz: Nuria Richner trägt ihre Bachelorarbeit mit ihren Studienkolleginnen in Luzern und im Ital-Reding-Haus in Schwyz vor. Bild Thomas Bucheli

Musik

«Viel Herzblut reingesteckt»

Nuria Richner tritt mit ihrer Bachelorarbeit an der Luzerner Musikhochschule live in der Leuchtenstadt und in Schwyz auf. Dabei wird die Schwyzerin zusammen mit zwei Luzerner Studienkolleginnen von einem Schwyzerörgeli und einem Pianisten begleitet.

Nuria Richner organisierte mit ihren beiden Studienkolleginnen, der Luzernerin Stefanie Erni und Marianne Knoblauch aus Buchrain, «Chrutstiil». Dieser Name birgt ein Bachelorprojekt der Hochschule für Musik in Luzern mit zwei Liveauftritten. «Wir wollten für unsere Arbeit etwas machen, wo unser ‹Herzblut› dahintersteckt. Zu dritt kamen wir vor einem Jahr auf die Idee, Musik von Schweizer Komponisten aufzuführen. Es geht um Stücke aus der Klassik, aber auch musikalische Werke aus dem Volkstümlichen finden darin Unterschlupf », sagt die in Schwyz wohnende, gebürtige Flimserin. Der Auftritt der drei Studentinnen mitsamt Katja Zimmermann (Schwyzerörgeli-Begleitung aus Nesslau) und dem professionellen Luzerner Pianisten Andrew Dunscombe wird am 30. März in der Aula der Kantonsschule Musegg in Luzern ab 19.30 Uhr und einen Tag später zur gleichen Zeit im Schwyzer Ital-Reding-Haus stattfinden.

Repertoire erweitert

Die drei Studentinnen befassten sich intensiv mit der nationalen Musiksuche. Bei der Literatursuche befragten die drei Innerschweizerinnen auch Nachfahren der Komponisten oder besuchten den aktuellen Komponisten Gion-Antoni Derungs gar zu Hause. «Es bereitete uns grosse Freude, Stücke für unser Quintett zu arrangieren und dies nun dem Publikum zu präsentieren. Beim Komponieren, Arrangieren, der Zusammenarbeit und dem Proben konnten wir unser Repertoire erweitern und enorm profitieren», so die 24-jährige Schwyzerin, welche als Sopranistin im Singkreis Brunnen engagiert ist. Der gesamte Auftritt der fünf Musiker dauert rund eineinhalb Stunden und soll dem hoffentlich zahlreichen Publikum einen Einblick zu Schweizer Komponisten geben. Eine Auftragskomposition mit dem jungen Schweizer Maurus Conte steckt ebenfalls dahinter. «Wir freuen uns auf unsere Auftritte, und ich bin schon ein wenig nervös, da von uns viel gefordert ist. Doch ich hoffe, dass ich die Auftritte geniessen kann», sagt Nuria Richner, welche in Brunnen ebenfalls einen Musikgrundkurs leitet.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

30.03.2012

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