Ein Blick in die typische Schwyzer Küche: 16 Rezepte können nachgekocht werden. Bild Josias Clavadetscher
Ein Blick in die typische Schwyzer Küche: 16 Rezepte können nachgekocht werden. Bild Josias Clavadetscher

Volkskultur

16 alte Rezepte für Kochen à la Schwyz

Was ist eine Greubichrapfä? Was ein Ofeturli? Ein kleines Broschürchen von Schwyzer Gastronomen gibt nähere Auskunft.

Kochbücher boomen. Rezepte sind Kult. Kochen ist total gefragt. Und wenn es um regionaltypische Gerichte und Rezepte aus Grossmutters Küche geht, dann vermischt sich das kulinarische Interesse auch noch mit Nostalgie. Schon vor vielen Jahren hat der Handels- und Industrieverein (H+I) des Kantons Schwyz im Rahmen einer Imagekampagne Schwyzer Rezepte gesammelt und publiziert. Die Schwyzer Kantonalbank hat später einen Nachzug dazu gemacht, und schliesslich sind auch typische Schwyzer Rezepte in ein Kochbuch über die Innerschweizer Küche eingeflossen. Was seither davon vergessen gegangen ist, holt nun eine Broschüre «Schwyzer Kochrezepte» nach. Sie ist von Schwyz Tourismus in einer Auflage von 1000 Exemplaren herausgegeben worden. Der 100. Geburtstag des Branchenverbands GastroSchwyz war der Anlass dazu, dass verschiedene Schwyzer Köche sich an den Computer gesetzt und typische Rezepte beigesteuert haben.

Rezepte aus allen Regionen

So sind 16 klassische Schwyzer Gerichte gesammelt worden, aus allen Regionen. Darunter bekanntere wie die Gersauer Balche, Brotsuppe, Hafechabis, Saucegummel oder Chriesiprägel. Weniger bekannt sind die Arther Fenchel-Chräbsli-Suppe, die Greubichrapfä oder der Schwyzer Batze. Fleissige Rezeptlieferanten waren GastroSchwyz-Präsident Willy Benz, Lachen, Frieda Kamer, Arth, und Heinz Brassel, Pfäffikon. Wie Christoph von Euw von Schwyz Tourismus erklärte, ist diese Publikation ein Teilprojekt von «Ächt Schwyz», das im Rahmen der Kampagne «Enjoy Schwyz» den Kanton touristisch erlebbarer machen soll.

Broschüre erhältlich:

Schwyz Tourismus
Zeughausstrasse 10
6430 Schwyz
www.schwyztourismus.ch

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

16.12.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/SqEDt7