«Wir werden noch heute regelmässig auf das gelungene Schwyzer Gmeindsfäscht 2011 angesprochen und zu dessen Organisation beglückwünscht », durfte OK-Präsident Josef Märchy an derAbschlusssitzung feststellen. Das Kompliment gab er gerne dem gesamte
«Wir werden noch heute regelmässig auf das gelungene Schwyzer Gmeindsfäscht 2011 angesprochen und zu dessen Organisation beglückwünscht », durfte OK-Präsident Josef Märchy an derAbschlusssitzung feststellen. Das Kompliment gab er gerne dem gesamte

Volkskultur

Fest brachte 12 000 Franken Gewinn

Das Schwyzer Gmeindsfäscht bleibt nicht nur den Besuchern, sondern auch den beteiligten Vereinen in bester Erinnerung. Das OK reduzierte deren Umsatzabgabe von 7 auf 5,5 Prozent und weist deshalb für sich selbst nur einen bescheidenen Reingewinn aus.

«Wir werden noch heute regelmässig auf das gelungene Schwyzer Gmeindsfäscht 2011 angesprochen und zu dessen Organisation beglückwünscht», durfte OK-Präsident Josef Märchy an derAbschlusssitzung feststellen. Das Kompliment gab er gerne dem gesamten OK weiter, das innerhalb der mehr als zweijährigen Vorbereitungszeit zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammenwuchs und in dankbarer Erinnerung an die unzähligen Einsatzstunden zurückdenkt. Zwischenzeitlich sind alle Abschlussarbeiten erledigt, und für ein nächstes OK wird ein Dossier mit vielen Erfahrungen und Anregungen zusammengestellt.

Umsatz tiefer als 2003

Begonnen hat das Schwyzer Gmeindsfäscht bekanntlich sehr «stürmisch». Die Sturmwarnung für den Freitagabend wirkte sich auf den Besucheraufmarsch und letztlich auch auf den Umsatz aus. Der Gesamtumsatz aller beteiligten Vereine lag zwar bei deutlich über einer halben Million Franken, jedoch – auch wegen der leicht geringeren Anzahl von mitbeteiligten Vereinen – um rund 100 000 Franken unter dem Ergebnis des vormaligen Gmeindsfäschts 2003. Demgegenüber lag der Aufwand des Gesamt-OK für die Infrastruktur, den Bühnenbau und den gesamten Unterhalt mit knapp einer Viertelmillion Franken leicht höher. Erfreulicherweise zeigten sich die Sponsoren sehr grosszügig, sodass dieser Aufwand zusammen mit der ursprünglich vereinbarten Umsatzabgabe derVereine von sieben Prozent gut gedeckt werden konnte.

Umsatzabgabe für Vereine reduziert

Das OK konnte sich erlauben, die aktiv beteiligten Vereine am guten Ergebnis teilhaben zu lassen. Die Umsatzabgabe wurde auf 5,5 Prozent gesenkt und der erwirtschaftete Reingewinn der Vereine damit entsprechend erhöht. Trotzdem kann das Schwyzer Gmeindsfäscht in seiner Schlussrechnung noch einen Gewinn von rund 12 000 Franken ausweisen. Diese Mittel werden dem Trägerverein dieses Grossanlasses übergeben, sodass auch ein nächstes OK seine Vorbereitungsarbeiten auf einer gesunden Kapitalbasis starten können wird. Wann ein nächstes Schwyzer Gmeindsfäscht stattfinden wird, ist noch nicht bestimmt. Dass ein solches jedoch in wenigen Jahren wieder organisiert wird, ist der feste Wunsch des OK – sicherlich jedoch auch aller Besucher und mitbeteiligten Vereine.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

22.11.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/3BjCV1