«Güüssä!» Der Maschgrad feuerte die Kinder auf dem Schwyzer Hauptplatz an, und diese taten es aus voller Kehle. Dafür gab es dann reichlich Orangen und Süsses. Bilder Josias Clavadetscher/Erhard Gick
«Güüssä!» Der Maschgrad feuerte die Kinder auf dem Schwyzer Hauptplatz an, und diese taten es aus voller Kehle. Dafür gab es dann reichlich Orangen und Süsses. Bilder Josias Clavadetscher/Erhard Gick
Geballte Intrigiermacht der Brunner Hudis, da kommt kaum einer ungeschoren davon.
Geballte Intrigiermacht der Brunner Hudis, da kommt kaum einer ungeschoren davon.
Fusion der beiden Rotten in der Brunner Bahnhofstrasse, Handshaking der Nüsslerväter Othmar Mettler (links) und Walter Furter.
Fusion der beiden Rotten in der Brunner Bahnhofstrasse, Handshaking der Nüsslerväter Othmar Mettler (links) und Walter Furter.

Volkskultur

«Güüssä» und «Sinzeguet» zur Freude der Maschgraden

Gestern feierten getreu der bisherigen Kalendertradition Schwyz und Brunnen den Ersten Fasnachtstag.

Das Wetter spielte perfekt mit, genau dosiert mit einem Fasnachtsklima zwischen frisch und doch nicht zu kalt, aber auf alle Fälle trocken. In Brunnen waren schon in der Morgenrott 74 Maschgraden unterwegs, am Nachmittag hat sich das dann nach der Vereinigung der Brunner und der Ingenbohler Rott auf 122 Maschgraden gesteigert. In Schwyz war wie in Brunnen eine grosse Maschgradenschar unterwegs. Auf ihrer Tour durchs Dorf bescherte die Rott viele Kinder und Erwachsene auf dem Hautplatz. Da und dort gab es eine herzhafte Umarmung durch die Maschgraden und als Dankeschön Orangen, Chräpfli, Würste und Süsses in Hülle und Fülle. Dafür musste man, fasnächtlich traditionell, aber lauthals «güüssä», während in Brunnen das heimelige «Sinzeguet» Was man nicht alles tut, um zu einer dominiert hat.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

14.01.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/c1Cv2F