Dani Häuslers Frau Helen, die Kinder und Eltern spendeten mit den 600 Anwesenden einen Grossapplaus.
Dani Häuslers Frau Helen, die Kinder und Eltern spendeten mit den 600 Anwesenden einen Grossapplaus.
Musikwelle-Moderator Sämi Studer führte durchs Programm.
Musikwelle-Moderator Sämi Studer führte durchs Programm.
Der freudige Moment: Der Violinschlüssel wird angesteckt.
Der freudige Moment: Der Violinschlüssel wird angesteckt.
Beim Apéro trafen sich Walter Alder, Sepp Trütsch und Alex Eugster (von links).
Beim Apéro trafen sich Walter Alder, Sepp Trütsch und Alex Eugster (von links).

Volkskultur

Über 600 freuten sich mit Dani Häusler

Der «Goldene Violinschlüssel» ist die höchste Auszeichnung in der Volksmusik. Am Samstag erhielt ihn Dani Häusler. Die über 600 Personen in der Pfarrkirche Schwyz spendeten stehend Ovationen.

Ganz Schwyz kam am Samstag in die Pfarrkirche Schwyz zur Verleihung des «Goldenen Violinschlüssels» an Dani Häusler. Von den bisherigen Violinschlüsselträgern waren zahlreiche am Festakt anwesend, auch Schwyzer Politiker waren da, Volksmusikanten, TV- und Radioleute und natürlich Familie und Freunde. Verschiedene Musikanten konnten wegen eigenen Engagements nicht teilnehmen.

Walter Näf, Präsident vom Verein Goldener Violinschlüssel, bezeichnete den Kanton Schwyz als gutes Pflaster, die Unterstützung sei enorm: «Die Schwyzer haben eine Riesenfreude, dass einer von ihnen den ‹Goldenen Violinschlüssel› erhält.»

Für die rund 600 Anwesenden wurde der Festakt zum Hörgenuss, denn der Preisträger bestritt das musikalische Programm in wechselnden Formationen persönlich. Es fing an mit den Gupfbuebä, bei denen auch Dani Häuslers Vater Geni am Bass auftrat, bis hin zu seiner neuesten Formation, dem DH-Trio, dessen leise Töne erstmals öffentlich zu hören waren.

Davon können andere Musiker nur träumen

Laudator Johannes Schmid-Kunz betonte, wie seriös, genau, verantwortungsbewusst und fordernd Dani Häusler jeweils während den Proben sei, und ergänzte: «Am Konzert kann er es laufen lassen. Dort sieht man, wovon viele Musiker träumen die Leichtigkeit des Seins.» Mit eben dieser Leichtigkeit spielte Dani Häusler durchs Programm und strahlte, als ihm die letztjährigen Preisträger, Heidi und Ruedi Wachter-Rutz, den «Goldenen Violinschlüssel» ansteckten. «Wenn nicht du, wer denn sonst?», sagte daraufhin Sepp Ribary, Gemeindepräsident von Unterägeri, in seinen Grussworten aus dem Ägerital.

Der Preisträger freute sich, er strahlte ins Publikum. Er bedankte und verneigte sich und sprach von einem tollen Jahr. Seine Begeisterung für die Volksmusik halte fürs ganze Leben.

Bote der Urschweiz / Silvia Camenzind

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Volksmusik

Publiziert am

31.10.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/vL8t7F